Lexikon
Dramatụrg
[
griechisch
]in der Antike Verfasser und Regisseur eines Dramas; heute künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter der Theaterleitung. Aufgaben: Lektorat, Spielplangestaltung, Programmhefte und Redaktion aller Veröffentlichungen des Theaters, Werbung, Öffentlichkeitsarbeit. Als Produktionsdramaturg kritischer Partner des Regisseurs, den er als Mittler zwischen Literaturwissenschaft und Theaterpraxis unterstützt. Das im Ausland weitgehend unbekannte Berufsbild entstand im 18. Jahrhundert aus dem speziell deutschen Anspruch der Aufklärung an das Theater als „moralische Anstalt“ (F. Schiller), das nicht in erster Linie der Unterhaltung, sondern der Bildung zu dienen habe. Bis heute legitimiert sich der Beruf aus dem Hang des deutschen Theaters zu kritischer Selbstreflexion und auch der Notwendigkeit, seine Existenz als aus öffentlichen Mitteln finanzierte Einrichtung gesellschafts- und kulturpolitisch zu begründen.
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