Lexikon
Akkumulatiọn
1960 von Fernandez Arman geprägter Begriff für ein Gestaltungsprinzip der Objektkunst, bei dem identische oder verschiedene Gebrauchsgegenstände in serieller Anordnung in einem transparenten Behältnis oder auf einen Träger montiert arrangiert werden. Die akkumulierten Zivilisationsgegenstände werden so auf verborgene ästhetische Qualitäten befragt; zudem werden dem Betrachter formale Unterschiede zwischen dem funktional Gleichen erschlossen. Die Akkumulation fand vor allem bei den Vertretern des Nouveau Réalisme (Jean Tinguely, Dieter Spoerri, César) Verbreitung.
Wissenschaft
Ein Hügel für Attila?
Um den 30 Meter hohen Schlossberg von Udine ranken sich Legenden. Natürlich entstanden oder von Menschen gemacht, das war die Frage. Bis vor Kurzem. von KLAUS-DIETER LINSMEIER Als Attila im Jahr 452 den Norden Italiens heimsuchte, ließ er die Stadt Aquileia niederbrennen. Damit der als „Geißel Gottes“ gefürchtete Hunnenkönig den...
Wissenschaft
Energielieferant Meer
Küstennahe Gewässer eignen sich für Wind- oder Solarparks. Zur Nutzung der Wasserkraft als Energiequelle werden derzeit weltweit neue Kraftwerke entwickelt und gebaut. Von RAINER KURLEMANN Das größte Bauprojekt in der Geschichte Dänemarks soll 28 Milliarden Euro kosten. Ein stolzer Preis für 120 000 Quadratmeter Fläche....