Lexikon

biolgische Schädlingsbekämpfung

Maßnahmen zur Abwehr oder starken Reduzierung von Schädlingen an Pflanzen, Tieren und Menschen oder in menschlichen Ansiedlungen unter Vermeidung von Bioziden. Ziel der biologischen Schädlingsbekämpfung ist die Wiederherstellung des biologischen Gleichgewichts. Schädlinge werden durch Ansiedlung ihrer natürlichen Feinde bekämpft, wie z. B. Mückenlarven durch Fische, Insekten durch Vögel. Durch das Aussetzen sterilisierter Artgenossen kann auch die Vermehrung einer schädlichen Tierart eingeschränkt werden. Die Anwendung der biologischen Schädlingsbekämpfung setzt weit reichende biologische Kenntnisse voraus, damit der Erfolg nicht an anderer Stelle teuer bezahlt werden muss. Zu den Misserfolgen zählen die Umkehr des eingesetzten natürlichen Feindes zum Schädling (Übervermehrung) oder der Entzug der Nahrungsgrundlage für erhaltenswerte Tierarten.
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Wissenschaft

Schritt zurück nach vorn

Evolutionsbiologen, die ihr Feld experimentell beackern, haben einen ganz speziellen Feind: „Armchair Evolutionists“, also „Sessel-Evolutionisten“, nennen sie ihn – und meinen damit Leute, die weitgehend ohne Kenntnis echter Daten vermeintlich klug über Evolution zu sinnieren und zu spekulieren versuchen. Zu diesen Sessel-...

Pilz, Oberfläche
Wissenschaft

In Pilz gepackt

Aus Pilzgeflecht und Pflanzenresten haben Materialforscher einen neuen nachhaltigen Werkstoff entwickelt. Er kann so manches herkömmliche Material ersetzen. von RAINER KURLEMANN Es ist ein Traum für Verfahrensingenieure: Man stelle eine Schale bei warmen Sommertemperaturen in einen dunklen Raum – und fünf bis sechs Tage später...

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