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LEXIKON

Blake

Blake, William
William Blake
William, englischer Maler, Grafiker und Dichter, * 28. 11. 1757 London,  12. 8. 1827 London; einer der Hauptmeister der englischen Romantik, dessen visionäre, vom mystischen Erleben geprägte Kunst dichterische Inhalte in eigenwillige, von der Realität entfernte sinnbildliche Darstellungen umsetzte und den Präraffaelismus vorbereiten half. Nach einer Ausbildung als Kupferstecher wurde Blake 1778 Schüler der Königlichen Kunstakademie in London, schloss sich aber bald einem revolutionären, den Akademiebetrieb ablehnenden Künstlerkreis an. Sein literarisches und bildkünstlerisches Schaffen gingen eine enge Verbindung ein; schon die erste liedhafte Lyrik, die durch Musikalität der Sprache und Innigkeit der Empfindungen gekennzeichnet ist („Lieder der Unschuld“ 1789, deutsch 1947; „Lieder der Erfahrung“ 1794, deutsch 1947), illustrierte Blake selbst. Spätere Hauptwerke: „The Book of Urizen“ 1794; „The Book of Ahania“ 1795; „The Book of Los“ 1795; „The Four Zoas“ 17951804; „Milton“ 18041808; „Jerusalem“ 18041820; 19 Aquarelle zu Illustrationen zu „The Grave“ von Robert Blair 1804, die bis 2001 als vermisst galten; ferner Buchillustrationen und Gemälde.
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