Lexikon

Deutsche Volkspartei

Abkürzung DVP, Ende 1918 aus dem rechten Flügel der Nationalliberalen hervorgegangene Partei; stützte sich auf Kreise des nationalen Bürgertums und der Schwerindustrie (H. Stinnes). Anfangs monarchistisch und nationalistisch; söhnte sich unter G. Stresemanns Führung mit der Republik aus und unterstützte seine Verständigungspolitik. Nach Stresemanns Tod (1929) war die DVP unter E. Scholz und E. Dingeldey starken antidemokratischen Einflüssen ausgesetzt. Sie sank nach 1930 zur Bedeutungslosigkeit herab. 1933 erfolgte die Selbstauflösung.

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