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LEXIKON

Deutscher Filmpreis

Lola
früher Bundesfilmpreis; in der Bundesrepublik Deutschland seit 1951 vergebene Auszeichnung für herausragende Leistungen für den deutschen Film.
Die Verleihung fiel bis 1998 in die Zuständigkeit des Bundesministers des Innern. Seit 1999 ist sie dem Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und der Medien zugeordnet. Die Auswahl der Preisträger erfolgt seit 2005 durch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie. Der Deutsche Filmpreis ist mit rd. 2,8 Millionen Euro Preisgeldern der höchstdotierte deutsche Kulturpreis.
Als Auszeichnungen in der Kategorie „Bester Film“ wurden seit 1951 das Filmband in Gold bzw. zwei Filmbänder in Silber verliehen. Seit 1999 gibt es eine neu gestaltete Statuette eine Frauenfigur, umhüllt von einem Filmband - als Trophäe, die auf den Namen „Lola“ getauft wurde. Die Preise werden u. a. in den Kategorien bester Spielfilm, beste Regie, bester Hauptdarsteller(in), bester Nebendarsteller(in) vergeben. Die Vergabe eines Ehrenpreises erfolgt für herausragende Verdienste um den deutschen Film.
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