Lexikon

Dürer

Monumentalisierung der Malerei

Standen die als Triptychon gestalteten frühen Altarbilder („Paumgartner-Altar“ 1503 (?); „Jabach-Altar“ 1504) in ihrer kleinfigurigen Komposition und naturalistischen Detailtreue noch in der Tradition der nordalpinen Spätgotik, so setzte nach der zweiten Italienreise eine Monumentalisierung des Bildaufbaus ein, der von der statuarischen Präsenz der Figuren geprägt ist („Das Rosenkranzfest“ 1506; „Adam und Eva“ 1507; „Allerheiligenbild“ 1511). Trotz der vor allem von der venezianischen Malerei (G. Bellini, Giorgione, Tizian) angeregten Leuchtkraft des warmen Kolorits blieb die Dominanz der Linie stets gewahrt. Die physische Vergegenwärtigung der Dargestellten erreichte in Dürers letztem Gemälde ihren eindrucksvollen Höhepunkt („Die vier Apostel“ 1526).
  1. Einleitung
  2. Aufbruch in die Neuzeit
  3. Emanzipation der Grafik
  4. Monumentalisierung der Malerei
Elektronen, Jupiter, BepiColombo
Wissenschaft

Geheimnisvolles Leuchten

Beobachtungen von Polarlichtern auf Merkur und Jupiter haben ganz unterschiedliche Prozesse enthüllt. von DIRK EIDEMÜLLER Nicht nur auf der Erde erstrahlen die Polarregionen in einem besonderen Licht. Auch auf den anderen Planeten im Sonnensystem prasseln energiereiche Elektronen und Ionen entlang der Magnetfeldlinien auf die...

Wissenschaft

Solarzelle statt Ladesäule

Die Photovoltaik wird mobil. Im Sommer kommt das erste Fahrzeug auf den Markt, das komplett mit Solarenergie betrieben werden kann. von RAINER KURLEMANN Das Versprechen klingt nach einer Revolution am Automarkt: Der niederländische Autobauer Lightyear will Elektroautos unabhängig von Ladestationen und Steckdosen machen. Dazu hat...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon