Lexikon

Europạ̈ische Zentralbank

Abkürzung EZB
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Europäische Zentralbank
Eurotower in Frankfurt
Eurotower in Frankfurt am Main, Sitz der Europäischen Zentralbank
Zentralbank der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU), Sitz in Frankfurt am Main; hat Anfang 1999 ihre volle Tätigkeit aufgenommen; bildet zusammen mit den 27 nationalen Zentralbanken das Europäische System der Zentralbanken (ESZB); Aufgaben u. a.: Sicherung der Stabilität des Preisniveaus in der Eurozone, Festlegung der Geldpolitik der Eurozone, der Leitzinssätze, Bereitstellung von Reserven im ESZB. Die EZB wacht über die Ausgabe von Banknoten und hält die Aufsicht über Kreditinstitute und die Stabilität des Finanzsystems. Die EZB besteht aus dem geschäftsführenden Direktorium, dem neben Präsident und Vizepräsident weitere 4 auf 8 Jahre ernannte und nicht wieder wählbare Direktoren angehören, und dem Rat der EZB, der aus 6 Direktoren und den nationalen Notenbankpräsidenten der Eurozone besteht. Die EZB ist von politischen Weisungen unabhängig und der Preisstabilität verpflichtet. Sie soll die allgemeine Wirtschaftspolitik der Europäischen Union unterstützen, darf aber nicht zur Finanzierung öffentlicher Defizite herangezogen werden. Erster Präsident der EZB wurde 1998 W. Duisenberg, sein Nachfolger 2003 J.-C. Trichet.

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