Lexikon

Finanzierung

im engeren Sinne die Beschaffung des zur Errichtung, Fortführung oder Erweiterung von Betrieben bzw. zur Durchführung besonderer Projekte erforderl. Kapitals, im weiteren Sinne auch alle Kapitaldispositionen, die zur Durchführung des betrieblichen Prozesses erforderlich sind. Nach der Rechtsstellung der Kapitalgeber unterscheidet man Eigenfinanzierung und Fremdfinanzierung. Bei der Eigenfinanzierung erfolgt die Finanzierung durch Einlagen, Beteiligungen oder aus dem Gewinn des Unternehmens. Bei der Fremdfinanzierung wird Fremdkapital nur leihweise kurz- oder langfristig zur Verfügung gestellt, unter Umständen durch besondere Finanzierungsgesellschaften. Nach der Kapitalherkunft wird zwischen Innenfinanzierung und Außenfinanzierung unterschieden. Bei der Innenfinanzierung stammt das benötigte Kapital aus dem betrieblichen Leistungsprozess, d. h. Kapital wird durch zurückbehaltene Gewinne wieder neu gebildet (Selbstfinanzierung) oder Umsatzerlöse werden wieder investiert. Außenfinanzierung meint die Zuführung von Kapital von außen, entweder als Eigenfinanzierung (Einlagen, Beteiligungen, Aktien) oder Fremdfinanzierung (Kredite).
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Wissenschaft

Paradoxe Genome

Paradoxon. Ursprünglich entstammt der Begriff dem spätlateinischen Adjektiv „paradoxus“, das damals „unerwartet, überraschend“ meinte. Dass der Begriff des Paradoxons auch in den Naturwissenschaften gern verwendet wird, dürfte kaum verwundern. Schließlich widersprechen dort immer wieder mal neue Resultate ziemlich unerwartet den...

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Wissenschaft

Faktorfischen

Früher wimmelte es in der Bioforschung nur so von „Faktoren“, weil vielfach nach folgendem Prinzip experimentiert wurde: Man stellte Extrakte von irgendetwas her, gab sie zu Zellen, Geweben oder Organismen – und plötzlich machten diese etwas, das sie ohne Extrakt nicht getan hatten. Ergo: In dem kruden Extrakt verbirgt sich...

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