Lexikon

Fluoresznz

[
lateinisch
]
das Mitleuchten mancher Stoffe, z. B. des Fluoresceins und des Flussspats, bei der Bestrahlung mit Licht, im weiteren Sinne auch bei Bestrahlung mit Teilchenstrahlen. Dabei hat das ausgesandte Licht gewöhnlich eine größere Wellenlänge (andere Farbe) als das erregende (Stokessche Regel). Mit der Erregerstrahlung erlischt auch unmittelbar die Fluoreszenzstrahlung. Unsichtbare Strahlen, z. B. Röntgen- oder Kathodenstrahlen, können durch diese Erscheinung auf mit Bariumtetracyanoplatinat oder Zinksulfid bestrichenen Glasplatten (Fluoreszenzschirmen) sichtbar gemacht werden. Verwendung bei Röntgendurchleuchtung, Fernsehapparat, Braunscher Röhre u. a. Lumineszenz.
Blume wird vom Wind erfasst, Staub oder Pollen fliegen durch die Luft.
Wissenschaft

Vom Winde verweht

Viele Lebewesen nutzen die Atmosphäre, um ihre Keimzellen auszutauschen oder ihre Nachkommen auf die Suche nach neuen Lebensräumen zu schicken. Umherfliegende Pollen, Sporen und Samen leisten ihnen dabei wertvolle Unterstützung. Von THOMAS ZAUNER An manch schönem Frühlingstag ziehen ganze Schwaden Pollen umher. Sie sinken als...

Anwendungen, Gehirn, Informationen
Wissenschaft

Rechnen wie das Gehirn

Mit klassischen Computern fällt es immer schwerer, den Hunger der Menschheit nach Rechenleistung zu stillen. Auf der Suche nach Alternativen lassen sich die Forscher auch vom Nervensystem inspirieren. Das Ziel ist es, biologische Konzepte auf die technische Informationsverarbeitung zu übertragen. von THOMAS BRANDSTETTER Auch wenn...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon