Lexikon
Gefühl
Emotionpsychische Befindlichkeit (z. B. Trauer oder Freude), meist im Gegensatz zur gegenständlichen Wahrnehmung. Die begriffliche Erfassung des Phänomens wird durch seine Uneinheitlichkeit erschwert. Die Psychologie und Philosophie betrachten das Gefühl als fundamentales Monument des menschlichen Seelenlebens, das dieses tiefer und grundsätzlicher formt als Verstand oder Wille. Das wird an Gefühlen wie Liebe, Hass, Angst, Scham, Freude, Lust u. a. besonders deutlich. Mit Gefühlen gehen Veränderungen des Körperzustands einher (z. B. Erhöhung des Pulsschlags), die der willentlichen Beeinflussung nur schwer zugänglich sind. In der Philosophie wird dieser prinzipielle Charakter des Gefühls ausgedrückt durch den Kierkegaard-Heidegger’schen Begriff der Befindlichkeit oder des Gestimmtseins. Nach dem von W. Wundt vorgenommenen Klassifikationsversuch lässt sich jedes Gefühl innerhalb der Dimensionen Erregung/Beruhigung, Lust/Unlust und Spannung/Lösung einordnen.
Wissenschaft
Das weiße Gold
Milch war in den zurückliegenden rund 8000 Jahren ein wichtiger Treibstoff für die Entwicklung der Menschheit.
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Wissenschaft
Die Botschaften der ewigen Toten
Archäologen und Naturwissenschaftler arbeiten als Mumienforscher eng zusammen. Dabei ermöglichen moderne Analyseverfahren ganz neue Einblicke. Manchmal stützen sie die Erkenntnisse der Archäologie, manchmal räumen sie auch mit Vorurteilen auf. von RAINER KURLEMANN Die Menschen sind verstorben, doch die Zeit hat sie nicht...