Lexikon
Geọrgien
Wirtschaft und Verkehr
Der Übergang von der sozialistischen Plan- zur Marktwirtschaft, der Wegfall einstiger Handelspartner sowie die andauernden Nationalitätenkonflikte bereiten dem Land erhebliche Probleme. Aufgrund der anhaltend hohen Arbeitslosigkeit lebt rund die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Grundlage der Wirtschaft sind die reichen Bodenschätze – vor allem Mangan und Baryt – und die intensiv betriebene Landwirtschaft. Georgien produziert Tee, Wein, Obst, Getreide und Tabak. In höheren Lagen wird Weidewirtschaft betrieben, an den Gebirgshängen Forstwirtschaft. Das Land ist stark von Energieimporten abhängig; durch die Förderung eigener Vorkommen sowie das Wasserkraftwerk am Inguri kann nur ein Teil des Gesamtbedarfs gedeckt werden. Die wichtigsten Industriezweige sind die Chemie-, Nahrungsmittel- und Metallindustrie sowie der Maschinenbau. Ein Hoffnungsträger ist der Fremdenverkehr, der neben dem Badetourismus am Schwarzen Meer mit zahlreichen Kur- und Wintersportorten aufwarten kann.
Das Verkehrsnetz ist noch unzureichend; der weitere Ausbau wird durch das gebirgige Relief erschwert. Zunehmende Bedeutung gewinnt Georgien als Transitland (neue Erdöl- und Erdgaspipelines zwischen Aserbaidschan und der Türkei).
Wissenschaft
Reger Verkehr unter Wasser
Tausende Tauchroboter sollen in den nächsten Jahren bei Rettungseinsätzen, der Inspektion von Windparks oder der Erforschung von Meerestieren zum Einsatz kommen. Neue Techniken machen das möglich. von TIM SCHRÖDER Wenn der „Smart Grapple“ zuschnappt, dann packt er richtig an. Mit seinen vier Greifarmen zieht er weggeworfene Lkw-...
Wissenschaft
Quanten Bullshit
Immer wieder hört man in öffentlichen Reden, dass etwas ein Quantensprung sei – womit dann jedoch in fast allen Fällen das Gegenteil der ursprünglichen Idee gemeint ist. Denn in der Physik sind Quantenübergänge bekanntlich das Kleinste, was die Natur zu bieten hat, zumal sie meist nach unten in einen Grundzustand verlaufen, in...