Lexikon
Gershwin
[ˈgə:ʃwin]
George, eigentlich Jacob, US-amerikanischer Komponist, * 26. 9. 1898 Brooklyn, N.Y., † 11. 7. 1937 Beverly Hills, Calif.; begann als erfolgreicher Show- und Revuekomponist mit Evergreens wie „Swanee“ oder „Somebody Loves Me“ und „Fascinating Rhythm“ auf Texte seines Bruders Ira Gershwin; mit der „Rhapsody in Blue“ 1924 gelang ihm eine Synthese aus traditionellen Formen und Jazzelementen. Seine Oper „Porgy and Bess“ 1935 basiert auf Folklore- und Milieustudien unter der afroamerikanischen Bevölkerung und gilt als erste bedeutende amerikanische Oper. Weitere Werke: „Concerto in F“ für Klavier und Orchester 1925; „An American in Paris“ 1928; „Cuban Ouverture“ 1932.
Oper: Porgy and Bess
»Porgy and Bess«
Cab Calloway in der Uraufführung 1935 von George Gershwins Oper »Porgy and Bess« in New York.
© Corbis/Bettmann
- Erscheinungsjahr: 1935
- Veröffentlicht: USA
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Porgy und Bess
- Original-Titel: Porgy And Bess
George Gershwin (* 1898, † 1937) begann seine Karriere 1914 als Berufsmusiker und hatte mit Schlagern, Songs, Operetten und Revuen großen Erfolg. Berühmt wurde er 1924 mit der »Rhapsody in Blue«, einem Klavierkonzert mit Jazzorchester. Anlässlich einer Europareise schrieb er 1928 die Fantasie »Ein Amerikaner in Paris«. 1935 entstand sein bekanntestes Werk, die Oper »Porgy and Bess«, die am 30. September in Boston uraufgeführt wird. Wie für die meisten seiner anderen Bühnenwerke schrieb sein Bruder Ira Gershwin das Libretto, hier gemeinsam mit DuBose Heyward. Mit »Porgy und Bess« hat Gershwin eine »amerikanische« Oper komponiert, die in den Südstaaten der USA spielt und in der ausschließlich Schwarze als Darsteller auftreten. In die »ernste« Musik integrierte er Jazz-Elemente, ohne dem symphonischen Charakter Abbruch zu tun oder dem Jazz seine Ursprünglichkeit zu nehmen.
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