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LEXIKON

gesamtdeutsche Mannschaft

auf der 50. Sitzung des Internationalen Olympischen Komitees (IOK) 1955 beschlossene Bildung einer Mannschaft aus Sportlern der BR Dtschld. u. der DDR zur Teilnahme an den Olympischen Spielen 1956 in Cortina u. Melbourne, 1960 in Squaw Valley u. Rom sowie 1964 in Innsbruck u. Tokyo. Die g. M. wurde vom Dachverband für Sport der DDR wegen der damit verbundenen provisorischen Anerkennung ihres Nationalen Olympischen Komitees akzeptiert. Durch Entscheidung des IOC in der Sitzung in Madrid 1965 nahmen dann ab 1968 in Mexiko zwei deutsche Mannschaften an Olympischen Spielen teil. Nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 wurden die ehemaligen DDR-Sportorganisationen aufgelöst u. in allen Sportarten wieder gesamtdeutsche Mannschaften gebildet.
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