Lexikon

Gide, André: Die Schule der Frauen

  • Erscheinungsjahr: 1929
  • Veröffentlicht: Frankreich
  • Verfasser: Gide, André
  • Deutscher Titel: Die Schule der Frauen
  • Original-Titel: L'école des femmes
  • Genre: Roman
Der psychologische Roman »Die Schule der Frauen« von André Gide (* 1869,  1951), Literaturnobelpreisträger , besteht aus Tagebucheinträgen einer 1916 verstorbenen Frau, die von den Enttäuschungen ihrer Ehe berichtet. Nach Jahren des Zusammenlebens erkennt sie die Scheinheiligkeit und Habgier ihres Mannes, der sie mit subtilen Täuschungen zu lenken versteht. Bei Ausbruch des Weltkriegs verlässt sie ihn und widmet sich der Pflege von Verwundeten und Kranken. Der Stil der Erzählung ist von klassischer Einfachheit, wobei Gide sich gleichzeitig um strenge Analyse und höchste Präzision bemüht. Ein Jahr später veröffentlicht Gide unter dem Titel »Robert« eine fiktive Selbstverteidigung des Mannes, 1936 folgt unter dem Titel »Geneviève« ein Brief der Tochter jener Frau, die in einem »Brief« an André Gide die Emanzipationsgedanken ihrer Mutter weiterentwickelt.
Die deutsche Übersetzung des Gesamtwerks erscheint 1950.
Wissenschaft

Auf Beutezug im hohen Norden

Die steigenden Temperaturen und das Schwinden des Eises in der Arktis wecken Begehrlichkeiten. Denn die Region ist reich an Rohstoffen. Und sie bietet Raum für neue Handelsrouten. von RALF BUTSCHER Als am 2. August 2007 drei russische Wissenschaftler an Bord des Tauchboots „Mir-1“ den Nordpol erreichten, setzten sie dort umgehend...

Gehirn, Kabel, Mensch
Wissenschaft

Reine Kopfsache

Neue neuronale Techniken bauen Brücken zwischen Gehirn und Körper. Querschnittsgelähmte können ihre Arme und Hände wieder nutzen, und Menschen, die nicht mehr in der Lage sind zu sprechen, können wieder kommunizieren. von REINHARD BREUER Bill Kochevar war der erste Gelähmte, der seine Hand allein per Gedanken und Hightech steuern...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch