Lexikon

hethtische Kunst

Hethitische Kunst
Hethitische Kunst
Löwentor in Hattusa
die Kunst im Reich der Hethiter, entstanden aus der Verschmelzung des von den eingewanderten indoeuropäischen Hethitern mitgebrachten Kulturguts mit der vorgefundenen altanatolischen Kunst.
Die Blüte der hethitischen Kunst lag in der sog. Großreichzeit (14501200 v. Chr.). Zu Hauptleistungen der Architektur kam es auf dem Gebiet der Festungsbaukunst mit Bastionen, Poternen und unterirdischen Ausfalltoren sowie im Tempel- und Palastbau. Sitz der hethitischen Könige war Büyükkale, eine großzügig geplante Burganlage in der Hauptstadt Hattusa (Boğazköy, ca. 150 km östlich von Ankara) mit weiträumig angelegten Tempeln. Charakteristisch für die Baukunst sind Asymmetrie, die Verwendung von Pfeilern statt Säulen sowie Fenster an den Außenwänden der Tempel.
Hauptkultstätte der Hethiter war Yazilikaya [„Beschriebener Fels“], in der Nähe der Hauptstadt. An den Wänden der beiden Felsenkammern, die man durch einen vorgelagerten Tempelbau erreichte, sind die wichtigsten der „1000 Götter“ als Reliefs dargestellt (wahrscheinlich im 13. Jahrhundert v. Chr. zur Zeit der Könige Hattusili III. und Tuthalija IV. entstanden). Zur Großplastik der Blütezeit zählen neben diesen Reliefs vor allem die Torskulpturen, besonders Löwen- und Sphinxdarstellungen.
Die Siegelbilder, im Stil der Großplastik gehalten, behandeln meist religiöse Themen.
Phaenomenal_NEU.jpg
Wissenschaft

Das mach ich doch im Schlaf

Eine geruhsame Nacht dient nicht nur der Erholung, sondern hilft auch beim Lernen – vorausgesetzt, man hat bereits tagsüber damit angefangen. Warum das so ist, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Es gibt eine ganze Reihe von Computerprogrammen, die versprechen, dass es mit ihrer Hilfe möglich sei, während des Schlafes zu lernen, das...

„Goliat“ in der norwegischen Arktis ist die nördlichste Ölplattform der Welt.
Wissenschaft

Kein Ende für Öl und Gas

Der Abschied von fossilen Energieträgern ist beschlossen. Doch die Abhängigkeit ist groß, und aktuell stehen die Zeichen eher auf Ausbau. Von TIM SCHRÖDER „Goliat“ ist wirklich riesig. Mit ihren 112 Metern Breite und 75 Metern Hö he ist die schwimmende Ölplattform so groß wie der Kühlturm eines Kraftwerks. Doch nicht die schiere...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon