Lexikon
ibẹroamerikanische Kunst
lateinamerikanische Kunstdie Kunst Mittel- und Südamerikas seit der Kolonisierung durch Spanier und Portugiesen im 16. Jahrhundert. Besonders durch die Ordensmission verbreitet (Jesuitenstil), setzten sich überall die Bauformen der iberischen Mutterländer durch, zunächst der spätgotische Platereskenstil, dann, seit dem 17. Jahrhundert, ein der spanischen und italienischen Renaissance entlehnter Mischstil und im späten 17. wie im 18. Jahrhundert das für alle iberoamerikanische Länder gleichermaßen typische üppige Barock mit wucherndem Dekor an Fassaden und überragender Bedeutung der Bauplastik. Auch in der Malerei waren die Mutterländer beispielgebend. Zu einer eigenständigen künstlerischen Entwicklung innerhalb der einzelnen nun selbständigen Staaten kam es meist erst im 20. Jahrhundert.
- Einleitung
- Argentinien
- Brasilien
- Chile
- Mexiko
Wissenschaft
Auch die Gegenseite profitiert
Wie man die Muskeln in einem verletzten Arm stärken kann, indem man den gesunden trainiert, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Wer schon einmal – vielleicht nach einem Unfall und dessen anschließender Behandlung – längere Zeit einen Arm oder ein Bein nicht belasten durfte, weiß, wie schnell sich dort die Muskeln abbauen: Das Gehen...
Wissenschaft
Archäologe aus Leidenschaft
Vor 200 Jahren wurde Heinrich Schliemann geboren. Als Kaufmann wurde er reich, als Entdecker Trojas berühmt. Durch seine Grabungen wurde er zum Pionier der Prähistorischen Archäologie. von LEONI HELLMAYR Manch ein Entdecker gerät nach dem Tod in Vergessenheit. Nicht so Heinrich Schliemann: Seit er bei Grabungen auf dem...