Lexikon

ibroamerikanische Kunst

lateinamerikanische Kunst
die Kunst Mittel- und Südamerikas seit der Kolonisierung durch Spanier und Portugiesen im 16. Jahrhundert. Besonders durch die Ordensmission verbreitet (Jesuitenstil), setzten sich überall die Bauformen der iberischen Mutterländer durch, zunächst der spätgotische Platereskenstil, dann, seit dem 17. Jahrhundert, ein der spanischen und italienischen Renaissance entlehnter Mischstil und im späten 17. wie im 18. Jahrhundert das für alle iberoamerikanische Länder gleichermaßen typische üppige Barock mit wucherndem Dekor an Fassaden und überragender Bedeutung der Bauplastik. Auch in der Malerei waren die Mutterländer beispielgebend. Zu einer eigenständigen künstlerischen Entwicklung innerhalb der einzelnen nun selbständigen Staaten kam es meist erst im 20. Jahrhundert.
Foto vom dicken Bauch eines Mannes
Wissenschaft

Bauchfett interagiert mit dem Immunsystem

Bauchfett gilt als unschön und ungesund. Allerdings handelt es sich dabei nicht um ein einheitliches Gewebe, sondern um verschiedene Depots, die sich in ihrer zellulären Zusammensetzung stark unterscheiden, wie eine neue Studie zeigt. Demnach enthält beispielsweise das Fett in der Nähe des Dickdarms eine ungewöhnlich hohe Anzahl...

Wasseroberfläche
Wissenschaft

»Wind, Wellen und Wasser«

Seit einem halben Jahrhundert werden die Austauschprozesse zwischen Atmosphäre und Ozean erforscht. Seniorprofessor Bernd Jähne nutzt dazu ein einzigartiges Forschungsgerät. Das Gespräch führte AURELIA EBERHARD Herr Prof. Jähne, welche physikalischen Vorgänge finden an der Grenze zwischen Luft und Meerwasser statt? Ein wichtiger...

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