Lexikon
indiạnische Kunst
Kunst der Indianerstämme Nord- und Südamerikas, nach Entwicklungsstufe und Religion verschieden; zu unterscheiden von der Kunst der altamerikanischen Hochkulturen.
In der Baukunst sind in Nordamerika vor allem runde oder viereckige Holzhäuser bekannt, mit einer Feuerstelle in der Mitte, bisweilen als Schutz gegen die Kälte mit einer Erdschicht abgedeckt und mit Masken verziert, ferner Erdbauten und in den Fels gehauene Häuser (Pueblo-Indianer) sowie Zelte bei den Nomaden.
Die Malerei der indianischen Stämme ist immer eng mit dem Handwerk verbunden. Durchgängig ist das Prinzip der zweidimensionalen Gestaltung. Neben Felsbildern (besonders in Nordamerika), der Verzierung von Häusern und Kultgegenständen (wie z. B. Masken und Totempfählen) und von Gebrauchsgegenständen (wie z. B. Keramik) ist besonders in Südamerika die Körperbemalung überliefert – meist mit geometrischen Formen –, die je nach Stamm, Anlass und Träger variiert.
Wissenschaft
Fische auf Wanderschaft
Kompakte Wehre versperren vielen Fischen den Weg ins Laichgewässer. Durchlässige Rampen können ihnen wieder einen Zugang verschaffen. von KLAUS ZINTZ Das Wasser fließt schnell zwischen den großen Steinen der flachen Rampe hindurch, Luftblasen wirbeln ständig von der Oberfläche in tiefere Wasserschichten. Eine Bachforelle schwimmt...
Wissenschaft
Transport in die Tiefe
Biologische Pumpen regeln den Stoffhaushalt der Ozeane: Sie lagern CO2 ein und wirken damit dem Klimawandel entgegen. von KURT DE SWAAF Es schneit. Langsam rieselt ein steter Strom aus Flocken herab, die weiß im Scheinwerferlicht leuchten. Außerhalb des Kegels herrschen totale Finsternis und Stille. Eine winterliche Fahrt durch...