Lexikon
Kambọdscha
Natur und Klima
Drei Viertel des Landes nehmen Tiefländer ein, die von dünn besiedelten Gebirgsketten und Plateaus begrenzt werden. Den Osten durchzieht die Schwemmlandebene beiderseits des Mekong, die nach Westen in die flache Tonléebene übergeht. Der ausgedehnte See Tonlé Sap in der Nähe der Ruinenstadt Angkor wird vom gleichnamigen Fluss durchströmt und hat je nach Jahreszeit eine Fläche zwischen 3000 und 10 000 km2. Über den Fluss steht der See mit dem Mekong in Verbindung, in den er während der Trockenzeit entwässert. Während der Regenzeit ändert sich die Fließrichtung jedoch und der Mekong gibt Wasser in den Tonlé Sap ab, der dann wie ein Rückhaltebecken funktioniert und seine Fläche beträchtlich vergrößert.
Kambodscha.sgm
| Offizielle Bezeichnung: | Königreich Kambodscha |
| KFZ-Kennzeichen: | K |
| Fläche: | 181 040 km2 |
| Einwohner: | 14,3 Millionen |
| Hauptstadt: | Phnom Penh |
| Zeitzone: | Mitteleuropäische Zeit +6 Stunden |
| Amtssprache(n): | Khmer |
| Staatsform: | Konstitutionelle Wahlmonarchie |
| Nationalfeiertag: | 09.11. |
| Währung: | 1 Riel (CR) = 100 Sen |
Im Südwesten erhebt sich das mehr als 1700 m hohe Kardamomgebirge, an das sich nach Süden das Elefantengebirge anschließt. Die Gebirge bilden eine natürliche Barriere zwischen dem zentralen Tiefland und dem dicht bewaldeten Küstentiefland am Golf von Thailand. Im Norden grenzt die Dangrekkette Kambodscha gegen das thailändische Khoratplateau ab und im Osten steigt das Land über das Moiplateau zu den Gebirgen der hauptsächlich in Vietnam liegenden Küstenkette von Annam an. Im Südosten geht Kambodscha in das Mekongdelta über, das noch zu Beginn des 18. Jahrhunderts kambodschanisches Territorium war und heute überwiegend zu Vietnam gehört. Über die Hälfte des Landes ist von dichten Wäldern bedeckt, vor allem tropischen Regen- und Mangrovewäldern.
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