Lexikon
Kambọdscha
Herrschaft der Khmer
Auf dem Boden des heutigen Kambodscha entstand im 1. Jahrhundert n. Chr. das früheste bekannte hinterindische Reich: Funan, das Anfang des 7. Jahrhunderts von den Khmer erobert wurde. Einen Aufschwung nahm deren Herrschaft unter Jayavarman II. (802–850). Zentrum des Khmer-Reiches wurde die Tempel- und Residenzstadt Angkor, die unter Surjavarman II. (1113 bis etwa 1150) ausgebaut wurde (Angkor Vat u. a.).
Angriffe der Thai, Schan und Mongolen führten seit dem 13. Jahrhundert zum Zerfall der Khmer-Herrschaft. 1434 wurde die Residenz von Angkor nach Phnom Penh verlegt. Zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert blieb die Oberherrschaft über Kambodscha zwischen Vietnam und Thailand umstritten.
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