Lexikon
Keltisch
eine indoeuropäische Sprachgruppe, die in der Vorzeit über ganz Europa bis nach Spanien und Norditalien verbreitet und bis nach Kleinasien (Galater) vorgedrungen war. Die seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. datierten Inschriften lassen eine Rekonstruktion der keltischen Ursprache nicht zu. Man unterscheidet das ausgestorbene Festlandkeltisch (in Spanien [seit dem 6. Jahrhundert v. Chr.], Gallien, Süd- und Westdeutschland, Italien und auf dem Balkan) und das z. T. noch lebendige Inselkeltisch mit einem goidelischen (gälischen) Zweig (Irisch, Gälisch und Manx) und einem britannischen Zweig (Walisisch, Kornisch und Bretonisch).
Wissenschaft
Schlaf tut not
Neurowissenschaftler ergründen an Bienen, Fischen und Würmern, was während des Schlafs im Gehirn passiert. von TIM SCHRÖDER Schlafen ist lebensgefährlich. Denn wer schläft, kann nicht vor Feinden flüchten. Und doch ist Schlaf offenbar so wichtig, dass er sich früh in der Entwicklungsgeschichte etabliert hat, denn so gut wie alle...
Wissenschaft
»Wir brauchen Kernkraft für die Industrie und erneuerbare Energie für die Haushalte«
Der Schweizer Wissenschaftler Horst-Michael Prasser erklärt, was kleine, modulare Reaktoren auszeichnet und ob sich ihr Einsatz lohnt. Das Gespräch führte Martin Angler Große Konzerne wie Amazon und Google bestellen Prototypen kleiner, modularer Kernreaktoren, sogenannter SMR. Was ist da los? Ganz einfach. Die brauchen...