Lexikon
Keltisch
eine indoeuropäische Sprachgruppe, die in der Vorzeit über ganz Europa bis nach Spanien und Norditalien verbreitet und bis nach Kleinasien (Galater) vorgedrungen war. Die seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. datierten Inschriften lassen eine Rekonstruktion der keltischen Ursprache nicht zu. Man unterscheidet das ausgestorbene Festlandkeltisch (in Spanien [seit dem 6. Jahrhundert v. Chr.], Gallien, Süd- und Westdeutschland, Italien und auf dem Balkan) und das z. T. noch lebendige Inselkeltisch mit einem goidelischen (gälischen) Zweig (Irisch, Gälisch und Manx) und einem britannischen Zweig (Walisisch, Kornisch und Bretonisch).
Wissenschaft
Moore aus Moosen
Wenn die Wiedervernässung gelingt, sind Moore Kohlenstoffsenken und wertvolle Lebensräume zugleich. von OLIVER ABRAHAM Tiefe Gräben begleiten den Weg ins Amtsvenn-Hündfelder Moor, ihren Grund bedeckt eine trockene, dunkelgrüne Schicht aus getrocknetem Moos. Ein Pegel zeigt mit frisch angetrocknetem Schlamm, dass der Wasserstand...
Wissenschaft
»Dieser Perspektivwechsel ist längst überfällig«
Julia Sacher und Jellina Prinsen erforschen, wie sich hormonelle Schwankungen auf die Herz- und Gehirngesundheit von Frauen auswirken. Das Gespräch führte ALINA WOLF Prof. Julia Sacher, hat der Menstruationszyklus einen messbaren Einfluss auf das Gehirn? Sacher: Ja. Studien zeigen, dass hormonelle Veränderungen im Zyklusverlauf...