Lexikon
Kommụne
Soziologie
Lebensgemeinschaft mehrerer Einzelpersonen oder Paare (Kommunarden); entstanden aus dem Bestreben der Studentenbewegung der späten
1960er Jahre, um der Vereinzelung in der heute üblichen Kleinfamilie
zu entgehen; diente außerdem der praktischen Erprobung revolutionär-politischer Konzepte. Die vornehmlich politisch motivierte Lebensform
der Kommune war Ausgangspunkt für die Etablierung von Wohngemeinschaften als Wohn- und Sozialkonzept der 1970er und 1980er Jahre.
Wissenschaft
Kosmischer Babyboom
Vor etwa zehn Milliarden Jahren entstanden auf einen Schlag sehr viele Sterne. Seither sinkt die Geburtenrate – und inzwischen hat eine Art kosmischer Dämmerzustand begonnen. von THOMAS BÜHRKE Das Sternbild Fornax (Chemischer Ofen) besteht nur aus wenigen lichtschwachen Sternen. Doch Kosmologen fanden dort den sprichwörtlichen...
Wissenschaft
Toxine als Medikamente
Immer mehr Details über Zusammensetzung und Wirkmechanismen tierischer Gifte kommen ans Licht – vielversprechend für die Entwicklung neuer Medikamente. von CHRISTIAN JUNG Viele Tiergifte richten sich gegen einen Standardbaustein der Zellmembranen fast aller Lebewesen: die Ionenkanäle. Das sind hochspezialisierte Proteine, die wie...