Lexikon

Laplace

[
-ˈpla:s
]
Laplace, Pierre Simon; Marquis de
Pierre Simon; Marquis de Laplace
Pierre Simon, Marquis de, französischer Mathematiker und Astronom, * 28. 3. 1749 Beaumont-en-Auge, † 5. 3. 1827 Paris; unter Napoleon I. Kanzler des Senats, Verfasser der klassischen Werke „Système du monde“ 1796 und „Mécanique céleste“ 5 Bände 1799–1825. Laplace entwickelte eine Nebularhypothese über die Entstehung des Planetensystems: Aus einer in Rotation befindlichen gasförmigen Urmaterie spalteten sich infolge der Fliehkraft Teile ab, aus denen die Planeten entstanden. Er wies die Unveränderlichkeit der großen Halbachsen der Planetenbahnen und damit die Stabilität des Planetensystems nach. In der Mathematik begründete Laplace die Theorie des Potenzials und der Kugelfunktionen und entwickelte die Wahrscheinlichkeitsrechnung.
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