Lexikon

Lüpertz

Markus, deutscher Maler, * 25. 4. 1941 Liberec; seit 1976 Professor in Karlsruhe; Vertreter der „Neuen Wilden“ mit neoexpressionistischem Gestus („Dithyrambische Gemälde“) und ideologiekritischem Anliegen; in seinen Bildern kombiniert er Erdachtes und Reales und findet eine neue Symbolsprache, wie z. B. Schnecke für Tod oder Fisch für Hunger. Bevorzugte Farben sind grün, braun und ocker, die Figuren umrandet er mit schwarzen Konturen. Seit Mitte der 1970er Jahre beschäftigt sich Lüpertz mit der Rezeption tradierter Malerei, vor allem der Moderne, die er als Bildthemen wiederholt oder in Serien schafft. In den 1980er Jahren entstanden erste skulpturale Arbeiten, als thematische Wiederholungen der Malerei. Werke: Serie „Mykenisches Lächeln“ 1985; Serie „Poussin“ 1989; „Totentanz“ 1989/90; „Krieg“ 1992;
„Männer ohne Frauen Parsifal“ 1992/93;.
Bronzefigur „Der gestürzte Krieger“ 1994; Figur „Judith“ 1995.
Krebszelle, Biomarker
Wissenschaft

Aufschlussreiche Marker

Biomarker neuen Typs ermöglichen es, Alzheimer im Blut zu erkennen und Depressionen anhand des Hirnstroms aufzuspüren. Zudem lassen sich damit Krebs sowie Erkrankungen von Nerven, Herz und Kreislauf immer häufiger individualisiert behandeln. von CHRISTIAN JUNG Ein häufiges Phänomen: Mehrere Patienten haben dieselbe Diagnose,...

Symbolbild für Bakterien
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Warum die Erreger der Pest wiederholt ausstarben

Das Pestbakterium Yersinia pestis hat in den letzten Jahrtausenden immer wieder große Teile der Menschheit getötet. Möglich machte das offenbar ein einziges Gen im Erbgut des Pesterregers, mit dem sich die verschiedenen Stämme des Bakteriums über viele Jahrhunderte hinweg anpassen und überleben konnten, wie Forschende...

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