Lexikon

Magster officiorum

[lat. „Ämtermeister“]
eines der höchsten Ämter im spätantiken Röm. Reich, bezeugt seit 320 n. Chr. Der M. o. war Chef der Zentralverwaltung am Kaiserhof u. Protokollchef sowie Mitgl. des kaiserl. Rates (consistorium). Als Vorgesetzter der kaiserlichen Kontrollorgane (agentes in rebus), die auch als Spitzel dienten, wurde der M. o. im 4. Jh. n. Chr. zum mächtigsten Beamten, der auch entscheidenden Einfluss auf die Außen- u. Kirchenpolitik, teilweise auch auf militär. Angelegenheiten nehmen konnte. Der Niedergang des Amtes begann im 5.Jh. n. Chr. im Westen, da die Germanengefahr zum Aufstieg der Heermeister (Magister militum) führte; im oström. Reich blieb der M. o. im diplomat. Verkehr weiterhin bis in das 7. Jh. n. Chr. führend tätig.
Wissenschaft

Der Landwirtschaft geht ein Licht auf

Schnelleres Wachstum, besserer Geschmack und höhere Erträge – energiesparende LED-Beleuchtung macht in der modernen Landwirtschaft einiges möglich. von Rainer Kurlemann Pflanzen benötigen Licht zum Wachsen. Das klingt einfach, doch hinter diesem Satz versteckt sich eine komplizierte Physik, die beispielsweise im Ackerbau wichtig...

Linienzeichnung eines Wasserhahns mit blauer und gelber Wasserfarbe im Hintergrund.
Wissenschaft

Verwenden wir die falsche Art von Strom?

Was soll das heißen, „die falsche Art von elektrischem Strom“? Strom ist Strom. Was soll daran falsch sein? Nun ja, praktisch das gesamte Stromnetz, aus dem wir tagtäglich unseren elektrischen Strom beziehen, arbeitet mit Wechselstrom. Vereinfacht gesagt, fließen die Elektronen also in schnellem Wechsel vor- und rückwärts durch...

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