Lexikon

Maul- und Klauenseuche

Abkürzung MKS; Aphthenseuche
eine akute, fieberhafte, sehr ansteckende Infektionskrankheit besonders der Klauen-(Huf-)tiere; Erreger: ein in mehreren Typen vorkommendes Virus; Inkubationszeit: beim Schwein 1–3, beim Schaf 2–14 und beim Rind 3–7 Tage. Krankheitsbild: Auf Schleimhäuten, besonders in der Mundhöhle, und zwischen den Klauen bilden sich charakteristische Blasen; der Fressvorgang ist von Schmatzen und starkem Speichelfluss begleitet, oder das Futter wird verweigert; der Gang ist trippelnd und lahm; ferner Euterentzündungen, Apathie und allgemeines Kümmern. Das Virus wird von Tier zu Tier übertragen, auch über weite Entfernungen mit dem Wind oder durch Zwischenträger (Fahrzeuge, Streu, infizierte Milch, Hunde, Katzen und Menschen). Die MKS wird wegen der großen volkswirtschaftlichen Bedeutung veterinärpolizeilich bekämpft. Der Ausbruch oder auch nur der Verdacht ist nach dem Viehseuchengesetz anzeigepflichtig. Die Bekämpfung erfolgt durch einschneidende Sperrmaßnahmen, Desinfektionszwang und Keulung des infizierten Bestands.
Der Mensch wird von der MKS nur selten befallen, und zwar entweder durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren oder durch den Genuss infizierter Milch. Die Symptome sind beim Menschen nur schwach ausgeprägt: Entzündung mit Geschwürbildung im Mundraum, Nagelbettentzündung und Fieber.
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Wissenschaft

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Thrips-Bekämpfung
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