Lexikon

Memoiren

[memoˈa:-; französisch]
Lebenserinnerungen
eine Darstellung der eigenen Erlebnisse, bei der im Gegensatz zur Autobiografie das Gewicht auf die äußeren Geschehnisse gelegt wird. Die Memoirenschreibung blühte im 16.18. Jahrhundert in Frankreich und verbreitete sich dann auch in Deutschland. Memoiren von Politikern geben oft wichtige Aufschlüsse für die Geschichtsforschung.
Rekonstruktion eines Grabes mit Grabbeigaben
Wissenschaft

Im Zentrum der frühen Kelten-Dynastien standen Frauen

Die Kelten lebten einst in weiten Teilen West- und Mittelosteuropas. Die Eliten ihrer Gesellschaften wurden dabei offenbar von Frauen dominiert, wie Archäologen anhand von DNA-Spuren aus Grabhügeln in Baden-Württemberg herausgefunden haben. Die Macht war demnach in matrilinearen Dynastien organisiert. Die Ergebnisse geben...

Viren
Wissenschaft

Neuen Viren auf der Spur

Um potenziell für den Menschen gefährliche Viren aus dem Tierreich frühzeitiger zu identifizieren, haben Forschende einen neuen Ansatz entwickelt: Mit Hochleistungsrechnern haben sie die genetischen Informationen verschiedener Wirbeltiere durchforstet und erhoben, mit welchen Viren diese jeweils infiziert waren. Dabei stießen sie...

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