Lexikon

Memoiren

[memoˈa:-; französisch]
Lebenserinnerungen
eine Darstellung der eigenen Erlebnisse, bei der im Gegensatz zur Autobiografie das Gewicht auf die äußeren Geschehnisse gelegt wird. Die Memoirenschreibung blühte im 16.–18. Jahrhundert in Frankreich und verbreitete sich dann auch in Deutschland. Memoiren von Politikern geben oft wichtige Aufschlüsse für die Geschichtsforschung.
Ameisen
Wissenschaft

Wenn die Invasoren kommen

Der kleine Ort Saint-Sulpice am Genfer See sei „ziemlich schick“, meint Jérôme Gippet, Biologe an der Universität Lausanne. Doch seit einiger Zeit sei die Idylle durch eine Invasion ungebetener Gäste stark gestört. Gippet geht zu einem struppigen Stück Brachland und beginnt zu graben. Nur wenige Sekunden dauert es, bis überall im...

Melatonin, Rythmus
Wissenschaft

Der Takt des Lebens

Gesteuert von der inneren Uhr im Gehirn und reguliert durch Hormone wie Melatonin und Cortisol bestimmt der zirkadiane Rhythmus alles – vom Schlafbedürfnis bis zum Hungergefühl. von SIGRID MÄRZ Irgendwo piept ein Gerät, und Pflegende rücken die Zugänge am Patienten zurecht. Die Neonröhren an der Decke flimmern. Tageslicht fehlt...

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