Lexikon

Mkrokosmos

[
der; griechisch, „kleine Welt“
]
im Allgemeinen der Mensch im Gegensatz zum Makrokosmos (der „großen Welt“). Die Mikrokosmos-Makrokosmos-Idee gehört zu den Grundideen abendländischen und menschheitlichen Denkens überhaupt. Insbesondere bezeichnet sie die wesensmäßige Entsprechung von Mensch und Welt bzw. Kosmos; was diese im Großen ist, ist jener im Kleinen und umgekehrt. In der Antike (Vertreter Demokrit, Aristoteles: „Die Seele ist gewissermaßen das All“; Stoa) überwog die Orientierung am Kosmos, in der Neuzeit (Leibniz, Hegel) der Ausgang vom Menschen.
Wissenschaft

Fatale Rauchzeichen

Dass Zigarettenrauch nicht gesund ist, weiß man schon lange. Wenn Raucherinnen und Raucher derart stark husten müssen, dass ihnen beinahe das Beuschel zum Hals rauskommt, nennt man das in Österreich deshalb gern einen Friedhofsjodler. Trotzdem war das Gezeter groß, als die Europäische Kommission unlängst empfohlen hat, rauchfreie...

Melatonin, Rythmus
Wissenschaft

Der Takt des Lebens

Gesteuert von der inneren Uhr im Gehirn und reguliert durch Hormone wie Melatonin und Cortisol bestimmt der zirkadiane Rhythmus alles – vom Schlafbedürfnis bis zum Hungergefühl. von SIGRID MÄRZ Irgendwo piept ein Gerät, und Pflegende rücken die Zugänge am Patienten zurecht. Die Neonröhren an der Decke flimmern. Tageslicht fehlt...

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