Lexikon
Neapolitạnischer Sẹxtakkord
Neapolitanerin der musikalischen Funktionstheorie ein Moll-Dreiklang auf der Subdominante mit kleiner Sexte statt Quinte als oberstem Ton (z. B. in C-Dur: f-as-des), symbolische Darstellung sn; zunächst besonders von Opernkomponisten der Neapolitanischen Schule verwendet (daher der Name), daneben seit dem Spätbarock im Sinne der Affektenlehre zur Darstellung von Trauer, Leid und Schmerz sowie für schnelle Modulationen eingesetzt.
Wissenschaft
Moderne Schatzsuche
Künstliche Intelligenz und Sensoren unterstützen Bergbauunternehmen beim Aufspüren und Erkunden von Erzvorkommen. von KLAUS JACOB Als im Jahr 1170 im Erzgebirge in der Gegend von Freiberg zufällig Silber gefunden wurde, tobte das erste „Berggeschrei“, eine Art Goldrausch. Bergleute, Händler, Köhler, Vagabunden – alle möglichen...
Wissenschaft
Machte der Asteroideneinschlag Ameisen zu Bauern?
Tierischer Landwirtschaft auf der Spur: Vor etwa 66 Millionen Jahren bauten Ameisen erstmals Pilze für ihre Nahrungsversorgung an, geht aus einer Studie hervor. Dies spiegelt sich in Auswertungen der genetischen Daten hunderter von Pilz- und Ameisenarten wider. Die „prominente“ Entstehungszeit legt den Forschenden zufolge nahe,...