Lexikon

Neapolitnischer Sxtakkord

Neapolitaner
in der musikalischen Funktionstheorie ein Moll-Dreiklang auf der Subdominante mit kleiner Sexte statt Quinte als oberstem Ton (z. B. in C-Dur: f-as-des), symbolische Darstellung sn; zunächst besonders von Opernkomponisten der Neapolitanischen Schule verwendet (daher der Name), daneben seit dem Spätbarock im Sinne der Affektenlehre zur Darstellung von Trauer, Leid und Schmerz sowie für schnelle Modulationen eingesetzt.
Wissenschaft

Das finstere Mittelalter

Es gab im Mittelalter verschiedene Leuchtmittel, doch sie waren eine Frage des Geldes. von Rolf Heßbrügge Das Bild vom finsteren Mittelalter hält sich hartnäckig, obwohl Historiker diese Zeit heute differenzierter sehen. Doch schon die Menschen der Renaissance grenzten sich mit der Wiederbelebung des Glanzes der Antike von den „...

Lacrymaria olor
Wissenschaft

Ein Einzeller mit Origami-Hals

Nur 40 Mikrometer misst die Mikrobe Lacrymaria olor. Doch wenn das einzellige Lebewesen Beute wahrnimmt, kann es seinen Hals innerhalb von Sekunden auf das 30-fache der eigenen Körperlänge ausfahren. Eine Studie zeigt nun, wie das möglich ist: Demnach ist die Membran am Hals des Einzellers im Ruhezustand auf komplexe Weise...

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