Lexikon
Nervạl
Gérard de, eigentlich G. Labrunie, französischer Dichter, * 22. 5. 1808 Paris, † 26. 1. 1855 Paris (Selbstmord in geistiger Umnachtung); von der deutschen Dichtung der Klassik und Spätromantik beeinflusst, aus der er meisterhaft übersetzte (z. B. Goethes „Faust“); bevorzugte in seinen Gedichten, Bühnenwerken und Erzählungen düstere, oft visionär gesteigerte Themen („Aurelia oder der Traum und das Leben“ 1855, deutsch 1910).
Wissenschaft
Neue Einblicke in die Ursprünge unseres Gehörs
Säugetiere haben ein empfindliches Gehör, mit dem sie Töne und Geräusche einen breiten Frequenzbereich wahrnehmen können. Dafür sorgt das Mittelohr, dessen Trommelfell die Schallwellen aus der Luft aufnimmt und über die Gehörknöchelchen weiterleitet. Doch wann hat sich diese Struktur entwickelt? Eine Studie zeigt nun anhand von...
Wissenschaft
Sprachmodelle als große Gleichmacher
ChatGPT und Co. durchdringen zunehmend die Gesellschaft. Doch Wissenschaftler warnen davor, dass das zu einer Homogenisierung von Meinungen und dem Verlust kultureller Diversität führen kann. von THOMAS BRANDSTETTER Sprache ist ein mächtiges Werkzeug. Sie kann uns aufklären oder täuschen, überzeugen oder abstoßen, aufbauen oder...