Lexikon
Neue Ordnung Ostasiens
japanisch To-A chitsujo, am 3. 11. und erneut am 22. 12. 1938 vom japanischen Premierminister F. Konoe in Denkschriften und Rundfunkansprachen dargelegte außenpolitische Leitgedanken, die auf einen politischen und wirtschaftlichen Verbund Chinas, Mandschukuos und Japans unter japanischer Führung abzielten. Die Proklamation der Neuen Ordnung Ostasiens erfolgte im Anschluss an die diplomatische Niederlage der Westmächte auf der Münchner Konferenz und sollte diese zum Rückzug aus China bewegen; ferner sollte China unter einer aufzubauenden Gegenregierung (Wang Jingwei) zu japanischen Bedingungen (Anerkennung Mandschukuos, Stationierung japanischer Truppen, Handelspräferenzen) zum Friedensschluss gezwungen werden. Im Sommer 1940, nach der militärischen Niederlage Frankreichs und der Niederlande, wurde die „Neue Ordnung“ auf die südostasiatischen Kolonien dieser Mächte ausgeweitet und in die propagandistisch wirksame Formel einer Großostasiatischen Wohlstandssphäre überführt.
Wissenschaft
Die Suche nach Satelliten-Schwärmen
Technosignaturen um Exoplaneten: Wie sich außerirdische Zivilisationen verraten könnten. von RÜDIGER VAAS Falls es bei nahen Sternen Zivilisationen gibt, die Raumfahrt betreiben und in ihrer Technik nur etwas weiterentwickelt sind als die Menschheit heute, dann könnten diese außerirdischen Intelligenzen ihre Existenz...
Wissenschaft
Der lange Weg zum Mond
Die meisten Hürden stehen auf der Erde. von RÜDIGER VAAS Das Problem sind nicht die 384.400 Kilometer bis zum Erdbegleiter, sondern die organisatorischen, technischen und finanziellen Hindernisse, die dem Artemis-Programm hauptsächlich im Weg stehen – oder diesen jedenfalls erschweren und verlängern. Der Hauptunterschied zwischen...