Lexikon

Neuguinea

[
-giˈnea
]
englisch New Guinea

Geschichte

1526 wurde Neuguinea von Portugiesen entdeckt. Seit 1605 konnten die Niederlande ihren Einfluss durchsetzen, die 1828 den Westen besetzten, der zu Niederländisch-Indien kam. England nahm 1884 den Südosten (Britisch-Neuguinea, Papua) und Deutschland 1884 den Nordosten (Kaiser-Wilhelms-Land) in Besitz. Der deutsche Teil kam 1921 als Völkerbundmandat an Australien. Die Nordküsten waren 1942–1944 von Japan besetzt. Im Papua and New Guinea Act 1949 wurden der britische und der ehemals deutsche Teil in Form einer gemeinsamen Selbstverwaltung (Treuhandgebiet Papua and New Guinea) unter australischer Oberaufsicht vereinigt; dieses Gebiet wurde 1975 unabhängig. Westneuguinea blieb zunächst in niederländischem Besitz. Erst 1963 kam das Gebiet als Westirian (1973–2002 Irian Jaya, seit 2002 Papua ) zu Indonesien.
  1. Einleitung
  2. Landesnatur
  3. Bevölkerung und Wirtschaft
  4. Geschichte

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