Lexikon
objẹktorientierte Programmierung
Abkürzung OOP, Bezeichnung für einen Programmieransatz, bei dem Daten und die auf diese Daten anzuwendenden Operationen (Algorithmen) als Einheiten, so genannte Klassen, betrachtet werden. Die Klasse ist eine abstrakte Typendefinition, die eine Datenstruktur und die darauf operierenden Methoden (Operationen) enthält. Die konkreten Exemplare einer Klasse werden als Objekte bezeichnet. Im Programmablauf kommunizieren die Objekte miteinander, indem ein Objekt das andere auf bestimmte Eigenschaften hin abfragt oder es beauftragt, eine bestimmte Operation mit einem übermittelten Datenwert auszuführen. Wie eine bestimmte Operation intern realisiert ist, bleibt nach außen hin verborgen.
Eine Besonderheit des objektorientierten Ansatzes ist die Möglichkeit, durch Vererbung aus einer Klasse eine neue Klasse mit veränderten Eigenschaften zu erzeugen bzw. abzuleiten. Beim Ableiten werden automatisch alle Eigenschaften „vererbt“, die nicht explizit verändert werden sollen. Durch die schrittweise Ergänzung und Anpassung von Objekten durch Vererbung erhöht sich die Wiederverwendbarkeit von Softwarekomponenten, so dass der zeitliche Aufwand für die Programmentwicklung reduziert werden kann.
Wissenschaft
Gefrierender Schneematsch verletzt Eisbär-Pfoten
Durch den Klimawandel herrschen in der hohen Arktis häufiger Bedingungen, unter denen Schnee und Eis zunächst antauen und dann wieder gefrieren. Dieser Wechsel ist ein Problem für die Eisbären: Der Schneematsch sammelt sich zwischen den Ballen ihrer Pfoten. Wenn er wieder gefriert, kann das Eis tiefe, blutende Schnitte...
Wissenschaft
Gebäude vom Band
Standardisierung und Digitalisierung stellen die Bauwirtschaft auf den Kopf.
Der Beitrag Gebäude vom Band erschien zuerst auf wissenschaft.de.