Lexikon

programmierter Unterricht

eine zuerst in den USA (S. L. Pressey 1926; B. F. Skinner 1954) entwickelte Unterrichtsform, die seit 1963/64 auch in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt wurde. Der Unterricht wird durch genau festgelegte Lernschritte geplant; Lerntempo und Lernweg kann der einzelne Schüler selbst bestimmen; Fehler sollen durch die Programmierung weitgehend ausgeschaltet werden. Der Lernstoff kann durch Bücher oder von Lehrmaschinen dargeboten werden. Der Lehrer tritt dabei sehr stark zurück; seine Tätigkeit beschränkt sich auf gelegentliche Beratung. Die hohen Erwartungen, die an diese individualisierte Unterrichtsform geknüpft wurden, haben sich nicht erfüllt; vor allem nicht, weil sie zu wenig Raum für kreative Einfälle und Erkenntnisse lässt. Nach den Prinzipien des programmierten Unterrichts wird vor allem im Sprachlabor verfahren.
Illustration von Silber-Partikeln auf einem Kohlenstoff-Träger
Wissenschaft

Wie Kohlenstoff Metall-Katalysatoren auf Trab bringt

Metallpartikel wie Silber oder Kupfer können als Katalysatoren chemische Reaktionen beschleunigen. Noch besser tun sie dies in Kombination mit Kohlenstoff: Wenn man Silber-Nanopartikel auf einer Kohlenstoff-Basis platziert, erhält man einen zweihundertfach aktiveren Katalysator, wie Chemiker herausgefunden haben. Solche Effekte...

Photosynthese
Wissenschaft

Neuer Ansatz für die künstliche Photosynthese

Die Pflanzen haben mit ihrer Photosynthese eine geniale Methode entwickelt, um mithilfe des Sonnenlichts Kohlendioxid zu binden und energiereiche Moleküle zu produzieren. Chemiker haben dies nun zum Vorbild genommen und einen Farbstoffstapel entwickelt, der ähnlich funktioniert wie der Lichtsammelkomplex im Photosynthese-Apparat...

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