Lexikon

programmierter Unterricht

eine zuerst in den USA (S. L. Pressey 1926; B. F. Skinner 1954) entwickelte Unterrichtsform, die seit 1963/64 auch in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt wurde. Der Unterricht wird durch genau festgelegte Lernschritte geplant; Lerntempo und Lernweg kann der einzelne Schüler selbst bestimmen; Fehler sollen durch die Programmierung weitgehend ausgeschaltet werden. Der Lernstoff kann durch Bücher oder von Lehrmaschinen dargeboten werden. Der Lehrer tritt dabei sehr stark zurück; seine Tätigkeit beschränkt sich auf gelegentliche Beratung. Die hohen Erwartungen, die an diese individualisierte Unterrichtsform geknüpft wurden, haben sich nicht erfüllt; vor allem nicht, weil sie zu wenig Raum für kreative Einfälle und Erkenntnisse lässt. Nach den Prinzipien des programmierten Unterrichts wird vor allem im Sprachlabor verfahren.
Grafik zeigt die Bewegung einer Klaviertaste im Verlauf des Anschlags
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Wie Pianisten die Klangfarbe gestalten

Ein Klavier kann ganz unterschiedliche Klangfarben hervorbringen: Je nachdem, wie es gespielt wird, können die gleichen Töne hell oder dunkel, klar oder verschwommen, leicht oder schwer klingen. Eine Studie zeigt nun erstmals, welche subtilen Fingerbewegungen der Pianisten die verschiedenen Timbres erzeugen. Demnach lässt sich...

abine Hossenfelder; Thomas Bethge – stock.adobe.com; www.photoshopsupply.com; Bearbeitung: bdw
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Start-ups: Heiß auf Kernfusion

Kernfusion ist ein heißes Thema, sowohl im wörtlichen Sinne als auch in der Wirtschaft: 4,8 Milliarden US-Dollar wurden bislang in Kernfusions-Start-ups investiert. Davon 2,8 Milliarden allein im vergangenen Jahr. Zwar scheinen diese Zahlen fast lächerlich im Vergleich zu den vielen Milliarden US-Dollar mit denen große...

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