Lexikon
Ornamẹnt
Kunst
Doppelkapitell
Doppelkapitell
Romanisches Doppelkapitell im Kreuzgang des Klosters
Santo Domingo de Silos
© wissenmedia
Ornament: Mäander
Mäander
Griechische Vasenornamente: Wellenband, Palmette.
© wissenmedia
In den einzelnen Stilepochen der europäischen Kunst wandelte sich das Ornament entsprechend der allgemeinen Formentwicklung. Jede Epoche bildete ihre besonderen, sie allein kennzeichnenden Ornamentformen aus. Die vorherrschende Schmuckform der Gotik war das Maßwerk mit Fischblasen- und Flammenmotiven (Flamboyant). Die Renaissance knüpfte an antike Vorlagen an, schuf aber auch eine ganz neue Ornamentik (Rollwerk, Beschlag- und Knorpelwerk). Das Barock übernahm im Wesentlichen die Ornamente der Renaissance, gab ihnen aber eine größere räumliche Wirkung mit schwellenden, stark modellierten Formen. Das Rokoko-Ornament dagegen ist leichter und zierlicher, breitet sich zugleich aber auch über größere Flächen aus. Nach dem Wiederaufleben antiker Motive in der Ornamentkunst des 19. Jahrhunderts und nach den Versuchen der Jugendstilkünstler, neue, auf vegetabilischen Formen beruhende Schmuckmotive zu schaffen, ist das Ornament heute nahezu bedeutungslos.
Wissenschaft
Wie Musik in Spielzeugwerbung Gender-Stereotype prägt
Puppen für Mädchen, Autos für Jungs: Von klein auf werden Kinder mit Geschlechterstereotypen konfrontiert. Die Werbung betont diese Zuteilung, indem sie beispielsweise Produkte für Mädchen in pink gestaltet und Kinder des jeweils „passenden“ Geschlechts mit dem Produkt abbildet. Eine Studie zeigt nun, dass sogar die Musik in...
Wissenschaft
Wie Aspirin gegen Krebsmetastasen wirken könnte
Aspirin wirkt nicht nur gegen Schmerzen oder Entzündungen, es kann bei manchen Krebsarten womöglich dabei helfen, Metastasen zu verhindern. Mithilfe von Mäusen haben Forschende nun eine Erklärung für diesen Effekt gefunden. Demnach hemmt die Acetylsalicylsäure einen Mechanismus, mit dem sich die metastasierenden Krebszellen vor...