Lexikon

Parallẹle

Musik
[
Pl.; grch.
]
1. das Fortschreiten von Stimmen in gleicher Richtung (auf- und abwärts) mit konstanten Intervallen als einfache Form der Mehrstimmigkeit (Organum); war in der Musiktheorie seit dem 14. Jh. bes. für Quint- und Oktavparallelen verboten.
2. eigentlich Parallelklang; in der Mediantik (Mediante) der kleinterzverwandte Akkord ohne leiterfremde Töne (in Dur kleine Terz abwärts, d. h. Parallele zu C-Dur = a-Moll; in Moll kleine Terz aufwärts, d. h. Parallele zu e-Moll = G-Dur).
3. davon abgeleitet bzw. erweitert in der Funktionstheorie die Parallel(drei)klänge der Hauptdreiklänge (in Dur kleine Terz abwärts, in Moll kleine Terz aufwärts); z. B. in C-Dur: C-Dur, F-Dur, G-Dur sind Hauptdreiklänge; dazugehörige Parallelen sind a-Moll, d-Moll, e-Moll.
Illustration von Silber-Partikeln auf einem Kohlenstoff-Träger
Wissenschaft

Wie Kohlenstoff Metall-Katalysatoren auf Trab bringt

Metallpartikel wie Silber oder Kupfer können als Katalysatoren chemische Reaktionen beschleunigen. Noch besser tun sie dies in Kombination mit Kohlenstoff: Wenn man Silber-Nanopartikel auf einer Kohlenstoff-Basis platziert, erhält man einen zweihundertfach aktiveren Katalysator, wie Chemiker herausgefunden haben. Solche Effekte...

Faultiere
Wissenschaft

Warum die Riesenfaultiere ausstarben

Heutige Faultiere sind kaum größer als eine Katze und lassen sich lediglich zwei Gattungen zuordnen: Zweifinger- und Dreifinger-Faultiere. Ursprünglich jedoch gehörten sie einer vielfältigen Gruppe von Tieren an, die sich rund 35 Millionen Jahre lang in Amerika isoliert entwickelte und mehr als 100 unterschiedliche Gattungen...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon