Lexikon

Parallle

Musik
[
Pl.; grch.
]
1. das Fortschreiten von Stimmen in gleicher Richtung (auf- und abwärts) mit konstanten Intervallen als einfache Form der Mehrstimmigkeit (Organum); war in der Musiktheorie seit dem 14. Jh. bes. für Quint- und Oktavparallelen verboten.
2. eigentlich Parallelklang; in der Mediantik (Mediante) der kleinterzverwandte Akkord ohne leiterfremde Töne (in Dur kleine Terz abwärts, d. h. Parallele zu C-Dur = a-Moll; in Moll kleine Terz aufwärts, d. h. Parallele zu e-Moll = G-Dur).
3. davon abgeleitet bzw. erweitert in der Funktionstheorie die Parallel(drei)klänge der Hauptdreiklänge (in Dur kleine Terz abwärts, in Moll kleine Terz aufwärts); z. B. in C-Dur: C-Dur, F-Dur, G-Dur sind Hauptdreiklänge; dazugehörige Parallelen sind a-Moll, d-Moll, e-Moll.
sciencebusters_NEU.jpg
Wissenschaft

Reden wir über Gott und das Ende der Welt

Das Ende des Jahres naht, und mit den multiplen Krisen um uns herum scheint manchmal auch das Ende der Welt in greifbare Nähe zu rücken. Haben wir auf absehbare Zeit vielleicht wirklich einen Weltuntergang zu befürchten? Und wenn ja, wann ist er aus wissenschaftlicher Sicht zu erwarten? Eines gleich vorweg: Wir können unser Ende...

Wissenschaft

»Das Erkennen von Unfällen und Baustellen ist noch nicht ausgereift«

Die Entwicklung des autonomen Fahrens war lange Zeit ein Top-Thema der Automobilentwicklung. Doch inzwischen ist es deutlich leiser darum geworden. Ferdinand Dudenhöffer erläutert den Stand der Technik und die Hürden, die auf dem Weg hin zu einem fahrerlosen Verkehr noch zu nehmen sind. Das Gespräch führte Heike Stüvel Das...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon