Lexikon

Pepsịn

[
das; griechisch
]
ein Enzym aus dem Magensaft des Menschen u. a. Wirbeltiere. Es spaltet die mit der Nahrung aufgenommenen Eiweiße unter Lösung der Peptidbindungen in hochmolekulare, wasserlösliche Peptone; seine größte Wirksamkeit entfaltet es bei einem pH-Wert von 1,5 bis 3. Das Pepsin wurde 1836 von T. Schwann entdeckt und 1930 von J. H. Northrop in reiner kristalliner Form gewonnen. Pepsinpräparate, z. B. Pepsinwein (Südwein mit 2,4% Pepsin), werden bei bestimmten Verdauungsstörungen eingenommen.
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