Lexikon

permanẹnte Revolutiọn

Zentralbegriff einer Revolutionstheorie, die 1905 von L. Trotzkij und A. Helphand entwickelt, später von Trotzkij ausgebaut wurde. Danach hatte im 20. Jh. eine bürgerl.-demokrat. Revolution mit geschichtl. Notwendigkeit in doppeltem Sinn „permanent“ zu sein: Sie müsse nach Erreichen ihrer bürgerl. Ziele unmittelbar in eine sozialist. Revolution übergehen; diese wiederum könne nicht im nationalen Rahmen vollendet werden, sondern würde letztlich zur Weltrevolution. Demgegenüber vertrat J. Stalin in den 1920er Jahren die These vom „Aufbau des Sozialismus in einem Lande“. In der westl. Welt wurde der Begriff p. R. auch häufig für innerparteiliche Auseinandersetzungen des chines. Kommunismus (bes. in Bezug auf die Kulturrevolution) gebraucht.
Trotzkij, Lew (Leo) Dawidowitsch
Lew (Leo) Dawidowitsch Trotzkij
Mykorrhiza, Pilze
Wissenschaft

Flora. Fauna. FUNGA.

Pilze gehören zu den ältesten und artenreichsten Lebewesen auf der Erde. Sie sind vielseitig nutzbar – können jedoch auch zum Problem werden. von JULIETTE IRMER Vor etwa 400 Millionen Jahren entstand eine Partnerschaft, die die Welt verändert hat. Damals fingen Pflanzen an, das Land zu besiedeln, und standen vor ungewohnten...

PFAS
Wissenschaft

Mit Bakterien gegen „Ewigkeitschemikalien“

Für Kochgeschirr, Outdoorkleidung und viele andere Anwendungsbereiche dienen Per- und Polyfluoralkylverbindungen (PFAS) als Antihaft- und Imprägniermittel. Das Problem: Die Verbindungen gelten als nahezu unzerstörbar, reichern sich daher in der Umwelt und unserer Nahrung an und schaden unserer Gesundheit. Eine Studie deutet nun...

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