Lexikon

permannte Revolutin

Zentralbegriff einer Revolutionstheorie, die 1905 von L. Trotzkij und A. Helphand entwickelt, später von Trotzkij ausgebaut wurde. Danach hatte im 20. Jh. eine bürgerl.-demokrat. Revolution mit geschichtl. Notwendigkeit in doppeltem Sinn „permanent“ zu sein: Sie müsse nach Erreichen ihrer bürgerl. Ziele unmittelbar in eine sozialist. Revolution übergehen; diese wiederum könne nicht im nationalen Rahmen vollendet werden, sondern würde letztlich zur Weltrevolution. Demgegenüber vertrat J. Stalin in den 1920er Jahren die These vom „Aufbau des Sozialismus in einem Lande“. In der westl. Welt wurde der Begriff p. R. auch häufig für innerparteiliche Auseinandersetzungen des chines. Kommunismus (bes. in Bezug auf die Kulturrevolution) gebraucht.
Trotzkij, Lew (Leo) Dawidowitsch
Lew (Leo) Dawidowitsch Trotzkij
Mikroskop-Aufnahme des Fettgewebes einer Maus
Wissenschaft

Neue Klasse von beigen Fettzellen entdeckt

In unserem Körper gibt es braune und beige Fettzellen, die als Nebenprodukt Wärme produzieren. Nun haben Forschende eine neue Klasse der beigen Fettzellen entdeckt, die ausschließlich Wärme produzieren und offenbar auf diese Funktion spezialisiert sind. Diese Zellen verwenden einen anderen Mechanismus als die herkömmlichen...

Klimawandel, Ahrtal-Katastrophe
Wissenschaft

War das der Klimawandel?

Die Attributionsforschung berechnet den Beitrag des Klimawandels zu aktuellen Extremwetterereignissen. Die Forschung ist populär – und wird in Fachkreisen kontrovers diskutiert. von IRIS PROFF Im Juli 2021 rückte die Flutkatastrophe im Ahrtal das Klima schlagartig ins öffentliche Bewusstsein. Bilder von verwüsteten Dörfern gingen...

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