Lexikon

permannte Revolutin

Zentralbegriff einer Revolutionstheorie, die 1905 von L. Trotzkij und A. Helphand entwickelt, später von Trotzkij ausgebaut wurde. Danach hatte im 20. Jh. eine bürgerl.-demokrat. Revolution mit geschichtl. Notwendigkeit in doppeltem Sinn „permanent“ zu sein: Sie müsse nach Erreichen ihrer bürgerl. Ziele unmittelbar in eine sozialist. Revolution übergehen; diese wiederum könne nicht im nationalen Rahmen vollendet werden, sondern würde letztlich zur Weltrevolution. Demgegenüber vertrat J. Stalin in den 1920er Jahren die These vom „Aufbau des Sozialismus in einem Lande“. In der westl. Welt wurde der Begriff p. R. auch häufig für innerparteiliche Auseinandersetzungen des chines. Kommunismus (bes. in Bezug auf die Kulturrevolution) gebraucht.
Trotzkij, Lew (Leo) Dawidowitsch
Lew (Leo) Dawidowitsch Trotzkij
Wissenschaft

Archäologe aus Leidenschaft

Vor 200 Jahren wurde Heinrich Schliemann geboren. Als Kaufmann wurde er reich, als Entdecker Trojas berühmt. Durch seine Grabungen wurde er zum Pionier der Prähistorischen Archäologie. von LEONI HELLMAYR Manch ein Entdecker gerät nach dem Tod in Vergessenheit. Nicht so Heinrich Schliemann: Seit er bei Grabungen auf dem...

Ältere Frau mit Handventilator am Arbeitsplatz
Wissenschaft

Neues Medikament gegen Hitzewallungen

In den Wechseljahren leiden die meisten Frauen unter häufigen Hitzewallungen. Jetzt könnte ihnen ein neues nicht-hormonelles Medikament helfen. Durch das Präparat Elinzanetant treten die Hitzewallungen deutlich seltener auf und verlaufen schwächer, wie eine klinische Studie belegt. Auch Schlafstörungen werden mit dem Wirkstoff...

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