Lexikon

permannte Revolutin

Zentralbegriff einer Revolutionstheorie, die 1905 von L. Trotzkij und A. Helphand entwickelt, später von Trotzkij ausgebaut wurde. Danach hatte im 20. Jh. eine bürgerl.-demokrat. Revolution mit geschichtl. Notwendigkeit in doppeltem Sinn „permanent“ zu sein: Sie müsse nach Erreichen ihrer bürgerl. Ziele unmittelbar in eine sozialist. Revolution übergehen; diese wiederum könne nicht im nationalen Rahmen vollendet werden, sondern würde letztlich zur Weltrevolution. Demgegenüber vertrat J. Stalin in den 1920er Jahren die These vom „Aufbau des Sozialismus in einem Lande“. In der westl. Welt wurde der Begriff p. R. auch häufig für innerparteiliche Auseinandersetzungen des chines. Kommunismus (bes. in Bezug auf die Kulturrevolution) gebraucht.
Trotzkij, Lew (Leo) Dawidowitsch
Lew (Leo) Dawidowitsch Trotzkij
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Das Erbgut von sechs Menschenaffenarten ist nun erstmals vollständig entschlüsselt. Die Genome eröffnen neue Möglichkeiten, Krankheit und Alterung zu erforschen. von ROMAN GOERGEN Für Evan Eichler, einen führenden Genomforscher an der University of Washington in Seattle, war das Erbgut von Mensch und Menschenaffen lange wie ein...

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