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LEXIKON

Rheuma

Oberbegriff für eine Vielzahl schmerzhafter Erkrankungen der Muskeln, Sehnen und Gelenke, die aber auch innere Organe, das Nervensystem, die Haut oder die Augen betreffen können. Wegen der vielen unterschiedlichen Arten spricht man allgemein von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, die in vier Gruppen unterteilt werden: 1. entzündlich-rheumatische Erkrankungen, 2. degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, 3. weichteilrheumatische Erkrankungen und 4. Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden. Rheumatische Erkrankungen sind nicht, wie vielfach angenommen, auf das Alter beschränkt, sondern treten in allen Altersgruppen auf. Knapp 1/6 der deutschen Bevölkerung ist im Lauf des Lebens von einer rheumatischen Erkrankung betroffen. Viele davon verlaufen schubweise. Da es sich nicht einfach um harmlose „Zipperlein“ handelt, sondern sich häufig ernste Erkrankungen hinter den Symptomen verbergen, sollte in schweren Fällen unbedingt ein Fachmann, ein Rheumatologe, hinzugezogen werden.
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