Lexikon
Slowenien
Wirtschaft und Verkehr
Nach der Unabhängigkeit brach die Wirtschaft der wohlhabendsten ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik ein, erholte sich jedoch wieder ab 1993. Unter den ehemals kommunistischen Ländern Ostmitteleuropas nimmt Slowenien, seit 2004 EU-Mitglied, heute eine Spitzenstellung ein. Seit 2007 ist der Euro die gültige Währungseinheit.
Wichtiger als Ackerbau (Anbau von Getreide, Obst und Wein) ist die Rinder-, Schweine- und Pferdezucht (Lippizaner). Da rund die Hälfte der Staatsfläche mit Wald bestanden ist, kommt der Forstwirtschaft große Bedeutung zu. Die Energieerzeugung basiert auf Wasser- und Wärmekraftwerken, in denen die im Land geförderte Braunkohle verfeuert wird, sowie dem mit Kroatien betriebenen Kernkraftwerk Krško. Slowenien verfügt über Uran-, Erdöl-, Erz- und Quecksilberlagerstätten. Die Industriestandorte liegen entlang der Flussläufe von Save und Drau. In leistungsfähigen Klein- und Mittelbetrieben werden vor allem chemische Produkte, Fahrzeuge und Maschinen erzeugt. Die industriellen Großbetriebe befinden sich meist noch in staatlicher Hand. Der Tourismus verzeichnet steigende Übernachtungszahlen. Hauptanziehungspunkte sind die Kurorte und Wintersportgebiete im Gebirge, die Karsthöhlen und die Seebäder an der Adria.
Als wichtiges Durchgangsland zwischen Westeuropa und der Balkanhalbinsel hat Slowenien ein dichtes Verkehrsnetz. Seit 1991 besteht über den Karawankentunnel eine Anbindung an die österreichischen Autobahnen.
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