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LEXIKON

technische Hochschulen

Abkürzung TH
Ausbildungsstätten für technische und naturwissenschaftliche Fachkräfte, entsprechen im Aufbau den Universitäten und haben Promotionsrecht; seit 1966 durch Verbreiterung ihrer Basis und ihrer Ausbildungsziele überwiegend in technische Universitäten (TU) umgewandelt. Die meisten technischen Hochschulen haben eine Einteilung nach Fakultäten: für Ingenieurwissenschaften mit Mathematik und ergänzenden geistes- und naturwissenschaftlichen Fächern; Maschinenwesen (Elektrotechnik, Maschinenbau, Schiffbau); Bauwesen (Architektur und Bauingenieurswesen); Chemie; Verkehrswesen; Bergbau und Hüttenwesen; an manchen Hochschulen auch Land- und Gartenbau sowie Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften. Den Abschluss des Studiums bilden Bachelor- und Masterprüfung.
Die technischen Hochschulen entwickelten sich während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu polytechnischen Schulen, die allmählich Hochschulcharakter bekamen. Ihre Rektoren sind seit 1915 in der Rektorenkonferenz vertreten.
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