Lexikon
Tee
[
malaiisch, chinesisch
]Kultur
Bei der Kultur des Teestrauchs werden die aus Sämlingen gezogenen Jungpflanzen durch Schattenbäume gegen zu starke Bestrahlung geschützt. Besondere Sorgfalt erfordert der Schnitt, der dazu dient, weit ausladende, wohlgeformte und leicht abzuerntende Sträucher mit vielen kräftigen Seitentrieben und guter Durchwurzelung zu erreichen. Mit dem Beginn der Hauptvegetationszeit setzt auch die Ernte ein, die meist während der ganzen Regenzeit in Abständen von 6–14 Tagen, in Ländern ohne Trockenzeit mit größeren Abständen, aber das ganze Jahr hindurch anhält. Aus den frisch gepflückten Blättchen werden durch unterschiedliche Aufbereitungsmethoden hergestellt: grüner Tee, bei dessen Herstellung die gedämpften Blättchen gerollt und getrocknet werden, wobei die grüne Farbe erhalten bleibt. Der früher aus Russland kommende Karawanentee war grüner Tee, der von China aus über Russland in den Handel kam. Bei der Gewinnung des schwarzen Tees werden die angewelkten Blätter besonders intensiv gerollt und anschließend einem Fermentationsprozess unterworfen, bei dem sie ein dunkles, kupferfarbenes Braun sowie einen spezifischen Geruch annehmen. Der chinesische Oolongtee wird nur einer Halbfermentation unterworfen.
Träger der anregenden Wirkung des Tees ist der Coffeingehalt von etwa 2%, Aromastoff besonders das ätherische Teeöl. – Soll bei der Teebereitung der Gerbstoff nicht in Lösung gehen, so muss der Aufguss mit wenig Wasser bei kurzem Brühen hergestellt werden. Teile vieler anderer Pflanzen werden als Teeersatzmittel verwendet, denen aber außer bei Mate der Coffeingehalt fehlt. Aus medizinisch wirksamen Pflanzen (Heilkräutern) werden viele Medizinaltees hergestellt, z. B. Pfefferminztee, Salbeitee, Hagebuttentee, Lindenblütentee, Kamillen(blüten)tee u. a.
Wissenschaft
Wanderer der Weltmeere
Manche Tiere legen Tausende Kilometer im und über dem Meer zurück. Um Wanderrouten von Tieren zu erfassen, hilft die moderne Satellitentechnik. Doch über das Wie und Warum gibt es noch viel zu forschen. Von TIM SCHRÖDER Wer die Wanderung von Meerestieren erforschen will, hat ein Problem: Man sieht sie nicht. Bei Landtieren ist...
Wissenschaft
Morgendlicher Kaffee könnte Herzgesundheit fördern
Für viele Menschen gehört der morgendliche Kaffee zur alltäglichen Routine. Eine Studie zeigt nun, dass diese Gewohnheit potenziell gut für die Gesundheit ist. Der Analyse zufolge hatten Personen, die üblicherweise morgens Kaffee trinken, ein geringeres Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder anderen Ursachen zu sterben, als...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Erster Schritt zur Impfung gegen HIV?
… wo noch keine Mikrobe zuvor gewesen ist
Ein Molekül voll Hoffnung
Perlenkette im Plasma
Ganz schön bizarr
Stätte des Fortschritts
