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LEXIKON

Usbkistan

Wirtschaft und Verkehr

Die tragenden Säulen der vom Staat dominierten Wirtschaft sind der ausschließlich mit künstlicher Bewässerung betriebene Baumwollanbau sowie die Erdgasförderung. Usbekistan ist auf hohe Nahrungsmitteleinfuhren angewiesen. Züchter von Karakulschafen und Seidenraupen beliefern die Teppich-, Pelz- und Textilindustrie. Weitere Industriezweige sind die Nahrungsmittel- und die chemische Industrie (Kunstdüngerproduktion). Das Land ist reich an Bodenschätzen; außer Erdgas und Erdöl werden vor allem Gold, Buntmetalle und Braunkohle gefördert. Der Tourismus ist trotz kulturhistorischer Sehenswürdigkeiten (Samarkand, Buchara, Chiwa, Taschkent an der Seidenstraße) noch wenig entwickelt.
Das Verkehrsnetz ist relativ dicht, aber veraltet. Die teils elektrifizierten Eisenbahnstrecken verbinden Usbekistan mit der Transsibirischen Eisenbahn und dem Kaspischen Meer. Durch die Binnenlage ist der Außenhandel mit hohen Transportkosten verbunden.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft und Verkehr
  6. Geschichte
    1. Islamisierung und Mongolenreiche
    2. Russische Herrschaft und Unabhängigkeit
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