Lexikon
Usbẹkistan
Wirtschaft und Verkehr
Die tragenden Säulen der vom Staat dominierten Wirtschaft sind der ausschließlich mit künstlicher Bewässerung betriebene Baumwollanbau sowie die Erdgasförderung. Usbekistan ist auf hohe Nahrungsmitteleinfuhren angewiesen. Züchter von Karakulschafen und Seidenraupen beliefern die Teppich-, Pelz- und Textilindustrie. Weitere Industriezweige sind die Nahrungsmittel- und die chemische Industrie (Kunstdüngerproduktion). Das Land ist reich an Bodenschätzen; außer Erdgas und Erdöl werden vor allem Gold, Buntmetalle und Braunkohle gefördert. Der Tourismus ist trotz kulturhistorischer Sehenswürdigkeiten (Samarkand, Buchara, Chiwa, Taschkent an der Seidenstraße) noch wenig entwickelt.
Das Verkehrsnetz ist relativ dicht, aber veraltet. Die teils elektrifizierten Eisenbahnstrecken verbinden Usbekistan mit der Transsibirischen Eisenbahn und dem Kaspischen Meer. Durch die Binnenlage ist der Außenhandel mit hohen Transportkosten verbunden.
Wissenschaft
Teamwork bei Drohnen
Drohnen können Lasten in schwer zugängliche Gebiete transportieren, dabei jeweils einzeln jedoch nur wenig Gewicht tragen. Die Zusammenarbeit mehrerer Drohnen gestaltet sich allerdings schwierig, denn die autonomen Flugobjekte müssen sich dabei sowohl untereinander koordinieren, als auch auf Veränderungen in ihrer Umgebung...
Wissenschaft
CO2-Fußabdruck von Reichen wird unterschätzt
Durchschnittlich 10,3 Tonnen CO2-Emissionen im Jahr verursachen die Deutschen pro Kopf. Aber wie verteilen sich die individuellen CO2-Emissionen auf die verschiedenen Einkommensgruppen? Diese Frage – angepasst auf das jeweils eigene Land – haben Forschende jeweils 1000 Menschen aus Dänemark, Indien, Nigeria und den USA gestellt....