Lexikon
Usbẹkistan
Wirtschaft und Verkehr
Die tragenden Säulen der vom Staat dominierten Wirtschaft sind der ausschließlich mit künstlicher Bewässerung betriebene Baumwollanbau sowie die Erdgasförderung. Usbekistan ist auf hohe Nahrungsmitteleinfuhren angewiesen. Züchter von Karakulschafen und Seidenraupen beliefern die Teppich-, Pelz- und Textilindustrie. Weitere Industriezweige sind die Nahrungsmittel- und die chemische Industrie (Kunstdüngerproduktion). Das Land ist reich an Bodenschätzen; außer Erdgas und Erdöl werden vor allem Gold, Buntmetalle und Braunkohle gefördert. Der Tourismus ist trotz kulturhistorischer Sehenswürdigkeiten (Samarkand, Buchara, Chiwa, Taschkent an der Seidenstraße) noch wenig entwickelt.
Das Verkehrsnetz ist relativ dicht, aber veraltet. Die teils elektrifizierten Eisenbahnstrecken verbinden Usbekistan mit der Transsibirischen Eisenbahn und dem Kaspischen Meer. Durch die Binnenlage ist der Außenhandel mit hohen Transportkosten verbunden.
Wissenschaft
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Der gesunde Menschenverstand – im Englischen auch als Common Sense bekannt – hieß ursprünglich und bis zum 18. Jahrhundert allgemeiner Menschenverstand, was oftmals als gemeiner Menschenverstand verkürzt wurde und dabei Missfallen erregte. Denn wer wollte schon seinen Verstand für etwas Gemeines einsetzen? Und so kam man...
Wissenschaft
Neuartiges Schmerzmittel könnte Opioide ersetzen
Mediziner haben einen experimentellen Wirkstoff entwickelt, der Schmerzen besser lindert als Opioide – aber im Gegensatz zu diesen Schmerzmitteln nicht high und süchtig macht. Weil das SBI-810 genannte Medikament gezielt auf nur einen Rezeptor und einen Signalweg wirkt, verursacht es offenbar keine opioid-typischen Nebenwirkungen...