Lexikon
Vietnam
Sozialistische Republik Vietnam
1976 wurde die Wiedervereinigung von Nord- und Südvietnam zur Sozialistischen Republik Vietnam vollzogen. Im Süden wurde mit harten Zwangsmitteln die kommunistische Umgestaltung der Gesellschaft eingeleitet. 1978/79 besetzten vietnamesische Truppen das mit China verbündete Kambodscha; daraufhin unternahm China eine begrenzte militärische „Strafaktion“ gegen Vietnam. Erst 1989 zog Vietnam seine Truppen aus Kambodscha ab. Inzwischen hatte eine wirtschaftliche Liberalisierung eingesetzt. Das Verhältnis zur Volksrepublik China normalisierte sich. 1995 wurden die diplomatischen Beziehungen zu den USA wieder aufgenommen. 1997 vollzog sich ein Generationswechsel in der Staats- und Parteiführung. Le Kha Phieu wurde Generalsekretär des ZK der Kommunistischen Partei. Er wurde 2001 von dem reformorientierten Nong Duc Manh im Amt abgelöst. 2006 wurde Nguyen Minh Triet Staatspräsident und Nguyen Tan Dung Premierminister. Im Januar 2011 übernahm Nguyen Phu Trong die Parteiführung.
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