Lexikon
Vitamịn A
Retinol; Axerophtholfettlösliches Vitamin, Hauptvertreter einer Gruppe von Vitaminen, zu der außerdem Retinal und Retinsäure (Vitamin-A-Säure, Tretinoin) gehören. Vitamin A ist notwendig für den Sehvorgang und die Regeneration von Haut und Schleimhäuten. Ein Mangel an Vitamin A macht sich oft erst nach Monaten bemerkbar und kann sich z. B. durch Nachtblindheit, Schleimhautschäden, faltige Haut oder Hauterkrankungen wie Akne äußern. Bei starkem Mangel kann es zu Wachstumsstörungen, Gewebeschäden u. a. kommen. Vitamin A ist in tierischen Produkten wie Fisch, Leber, Eigelb, Milch und Butter enthalten, lässt sich aber auch im Organismus aus seiner Vorstufe, dem Carotin (Provitamin A) bilden, das in Gemüsen wie Karotten, Paprika, Rote Bete, Fenchel, Brokkoli und Feldsalat sowie Aprikosen, Kirschen und Papaya vorkommt. Der Tagesbedarf liegt für Frauen bei 0,8 mg, für Männer bei 1,0 mg. Eine Überdosierung von Vitamin A ist möglich und kann zur Hypervitaminose führen. Vitamine.
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Wissenschaft
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