Lexikon

Wachstum

Ökologie
Bevölkerungswachstum
Zunahme der Dichte einer tierischen oder menschlichen Bevölkerung; ist unter konstanten Umweltbedingungen durch eine S-förmige Wachstumskurve darzustellen (logistisches Wachstum). Solange keine hemmenden Einflüsse aus der Umwelt (z. B. Feinde, Raum- oder Nahrungsmangel) wirken, wächst die Individuenzahl mit konstanter Vermehrungsrate in geometrischer Progression (exponentielles Wachstum). Mit steigender Dichte bremsen Umwelteinflüsse das Wachstum, so dass sich die Bevölkerungsdichte einem oberen Grenzwert nähert. In Fällen sehr starken Wachstums (Bevölkerungsexplosion) nimmt die Vermehrungsrate laufend zu, man spricht dann von überexponentiellem Wachstum (z. B. bei der gegenwärtigen menschlichen Weltbevölkerung).
Gehirn
Wissenschaft

Präzise Medizin fürs Gehirn

Das Gehirn schien kaum erreichbar für Moleküle, die punktgenau und ursächlich ins Krankheitsgeschehen von schweren Nervenleiden eingreifen. Doch die Neurologie ist im Umbruch. von SUSANNE DONNER Unter allen Organen ist das Gehirn der Inbegriff der Genauigkeit. Jede Kleinigkeit im Nervengewebe macht einen Unterschied: Der Spiegel...

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Wissenschaft

Molekularer Ententanz

Heutzutage ist CO2 ist nicht sehr beliebt. Das war aber nicht immer so. Wenn man im ausgehenden 20. Jahrhundert von CO2 sprach, dann nicht wegen der Klimakrise, sondern zum Beispiel einfach, weil man es bei der Bestellung eines sprudelnden Erfrischungsgetränks als Synonym für Kohlensäure verwendet hat. Punkti-Wasser haben manche...

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