Lexikon

Weisheit

griechisch sophia, lateinisch sapientia
Bezeichnung für das menschliche Bemühen, die in der Natur und innerhalb der menschlichen Gemeinschaft wirkenden Kräfte zu erkennen und daraus wirksame Lehren für das eigene Handeln zu ziehen. Bei Platon eine der Kardinaltugenden, die neben dem Besitz von Wissen auch eine Einsicht in die eigene Unvollkommenheit beinhaltet. Bis heute ist Weisheit daher nicht gleichbedeutend mit Wissenschaft im Sinne exakter Forschung, sondern steht für eine Lebensführung, die geistige Vervollkommnung anstrebt, zu welcher auch die Lebenserfahrung gehört.
Der theologische Weisheitsbegriff bezeichnet neben dem ursprünglichen Aspekt der Lebensklugheit auch die göttliche Ordnung der Schöpfung.
Wissenschaft

Das molekulare Gedächtnis

Chemische Elemente bilden verschiedene stabile Isotope. Winzige Unterschiede in ihrer Verteilung sind wie ein Fingerabdruck und verraten viel über die Herkunft. So lässt sich etwa der Weg des Wassers verfolgen. von RAINER KURLEMANN Alexander Frank hat ein besonderes Verhältnis zu Seen. In diesem Herbst reist der Biologe zu drei...

Mond, Welt, Universum
Wissenschaft

Die dunkle Seite des Mondes

Vor Milliarden Jahren stürzte ein Urplanet auf die erdabgewandte Seite unseres Trabanten. Er durchschlug die Kruste und schuf das gewaltige Südpol-Aitken-Becken. von THORSTEN DAMBECK Als 1973 die Langspielplatte „The Dark Side of the Moon“ die Hitparaden stürmte, ging es nicht um den Mond. Die Musiker von Pink Floyd hatten...

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