Lexikon
Zölibạt
[
der oder das; lateinisch
]aus religiösen Gründen geforderte Ehelosigkeit und geschlechtliche Enthaltsamkeit von Priestern und Mönchen, in der römisch-katholischen Kirche heute von allen Klerikern mit höheren Weihen verlangt (theologische Begründung auf Evangelium nach Matthäus 19,12 und 1. Brief an die Korinther 7,32–34 zurückgehend). Verletzung der Zölibatspflicht kann den Verlust des Kirchenamtes und die Rückversetzung in den Laienstand zur Folge haben. Die Ursprünge des Zölibats reichen in die frühchristliche Zeit zurück, die erste kirchenrechtliche Regelung erfolgte im 4. Jahrhundert, im 11./12. Jahrhundert wurde der Zölibat allgemeine Verpflichtung. Im Bereich der orthodoxen Ostkirchen wird der Zölibat nur von den Bischöfen gefordert. Dort können die vor den niederen Weihen Verheirateten die Ehe fortführen; Wiederverheiratung wird nicht gestattet. Dieselbe Regelung gilt in den mit Rom unierten Ostkirchen. Die evangelischen Kirchen lehnen den Zwangszölibat ab.
Wissenschaft
Tierisches Leben unter dem Meeresboden
Unter der Lavakruste des Meeresbodens rund um hydrothermale Schlote tummelt sich mehr Leben als bislang angenommen. In Hohlräumen der Kruste haben Forschende zahlreiche Meerestiere entdeckt, darunter ausgewachsene sesshafte Röhrenwürmer sowie mobile Tiere wie Würmer und Schnecken. Die Entdeckung deutet auf bisher unbekannte...
Wissenschaft
Hanfwerk hat goldenen Boden
Nutzhanf hat keine berauschende Wirkung, doch er begeistert als äußerst vielseitiger Rohstoff, der sich selbst für Hightech-Produkte eignet.
Der Beitrag Hanfwerk hat goldenen Boden erschien zuerst auf ...