Lexikon
Zỵste
Medizin
durch eine Membran abgeschlossener Hohlraum mit dünn- oder dickflüssigem Inhalt, einkammerig oder durch Zwischenwände aufgeteilt. Echte Zysten sind mit Epithelgewebe ausgekleidet, falsche Zysten nur von einer Bindegewebskapsel umgeben. Entstehung: durch Behinderung des Abzugs von Flüssigkeiten aus Hohlräumen (Retentionszysten, z. B. Balggeschwulst), durch Austritt von Gewebsflüssigkeit und Blut in Gewebe oder Hohlräume (Exsudationszysten, Extravasationszysten; z. B. Hydrozele, Hämatozele, Hygrom, Blut- und Lymphzysten), durch Erweichung, Verflüssigung oder Einschmelzung von Geweben (Erweiterungszysten; z. B. nach Gehirnerweichung) und durch Gewebeparasiten (parasitäre Zysten; z. B. Amöbenzysten, Echinokokkenzysten). Behandlung chirurgisch durch operative Ausschälung.
Wissenschaft
Gene haben mehr Einfluss auf Gicht als der Lebensstil
Gicht wird häufig als Wohlstandskrankheit und Folge einer ungesunden Ernährung betrachtet. Doch statt Lebensstil bestimmen viel mehr die Gene darüber, ob eine Person an Gicht erkrankt, wie eine aktuelle Studie zeigt. Die Forschenden haben zahlreiche zuvor unbekannte genetische Varianten identifiziert, die an der schmerzhaften...
Wissenschaft
Wer hat Angst vorm Handy?
Mit Angst scheint man Umsatz machen zu können. Jedenfalls hat der in New York tätige Sozialpsychologe Jonathan Haidt mit „Generation Angst“ ein Buch geschrieben, das Eltern Angst machen soll, deren Kinder sich nicht von ihren Smartphones trennen können und mehr Zeit in den sozialen Medien als in handyfreien Begegnungen mit...