Lexikon

Zste

Medizin
durch eine Membran abgeschlossener Hohlraum mit dünn- oder dickflüssigem Inhalt, einkammerig oder durch Zwischenwände aufgeteilt. Echte Zysten sind mit Epithelgewebe ausgekleidet, falsche Zysten nur von einer Bindegewebskapsel umgeben. Entstehung: durch Behinderung des Abzugs von Flüssigkeiten aus Hohlräumen (Retentionszysten, z. B. Balggeschwulst), durch Austritt von Gewebsflüssigkeit und Blut in Gewebe oder Hohlräume (Exsudationszysten, Extravasationszysten; z. B. Hydrozele, Hämatozele, Hygrom, Blut- und Lymphzysten), durch Erweichung, Verflüssigung oder Einschmelzung von Geweben (Erweiterungszysten; z. B. nach Gehirnerweichung) und durch Gewebeparasiten (parasitäre Zysten; z. B. Amöbenzysten, Echinokokkenzysten). Behandlung chirurgisch durch operative Ausschälung.
Wissenschaft

»Der Schutz der Gesundheit des Menschen steht immer ganz vorn«

Tanja Schwerdtle erklärt im Interview, warum spezielle organische Arsenverbindungen für die Risikobewertung eine besondere Herausforderung darstellen. Das Gespräch führte TAMARA WORZEWSKI Frau Prof. Dr. Schwerdtle, warum ist nicht jede Gefahr gleich ein Risiko? Der Unterschied zwischen einer Gefährdung und einem Risiko lässt sich...

Illustration der tiefen Hirnstimulation des lateralen Hypothalamus, wie sie in der Studie eingesetzt wurde
Wissenschaft

Gehirnimplantat lässt teilgelähmte Menschen wieder laufen

Verletzungen des Rückenmarks führen oft zu Lähmungen und Gehproblemen. Nun haben Forscher überraschend herausgefunden, dass eine zuvor nicht mit Bewegungen assoziierte Gehirnregion an der Genesung beteiligt ist: der laterale Hypothalamus. Versuche mit Mäusen, Ratten und Menschen zeigten, dass der laterale Hypothalamus den...

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