Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Ostern:
Die Herkunft des Namens für das Fest der Auferstehung Christi ist nicht eindeutig geklärt. Das mittelhochdeutsche Wort, althochdeutsch, geht möglicherweise auf die germanische Frühlingsgöttin „Ostara“ zurück, deren altenglischer Name „Eostrae“ lautete. Das wiederum kommt vielleicht von dem Altindischen. Von dort aus gibt es noch eine andere Anknüpfung, nämlich die griechische Göttin der Morgenröte „Eos“, die von den Römern „Aurora“ genannt wurde. Eine Verbindung beider Stränge ist womöglich die Tatsache, dass das germanische Frühlingsfest und das christlicheeinst zusammenfielen. DasBrauchtum enthält auch Elemente des jüdischen Pessach– oder Passah–Festes, mit dem die jüdischen Gemeinden die Befreiung des Volkes Israel aus ägyptischer Gefangenschaft feiern. Beide Feste fallen zeitlich in etwa zusammen. Auch sprachlich kommtin den meisten Ländern vonzum Beispiel italienisch, französisch, russisch, schwedisch. Das Deutschebildet mit dem englischendie Ausnahme.
Zwei Wortschöpfungen haben mit Ostern nur den zeitlichen, äußeren Anlass gemeinsam:ist die Bezeichnung für die aus der Friedensbewegung stammenden jährlichen Kundgebungen. Der erste Ostermarsch in Deutschland fand 1960 in Hamburg statt. Derhat eine literarische Quelle, nämlich das 1806 vollendete „Faust“–Drama von Johann Wolfgang von Goethe, und ist in die Umgangssprache aufgenommen worden: Die Wendung „das ist ein“ bedeutet, dass eine Sache leicht wird. Dementsprechend ahnt man besondere Schwierigkeiten, wenn man sagt „das wird kein“.
Zwei Wortschöpfungen haben mit Ostern nur den zeitlichen, äußeren Anlass gemeinsam:ist die Bezeichnung für die aus der Friedensbewegung stammenden jährlichen Kundgebungen. Der erste Ostermarsch in Deutschland fand 1960 in Hamburg statt. Derhat eine literarische Quelle, nämlich das 1806 vollendete „Faust“–Drama von Johann Wolfgang von Goethe, und ist in die Umgangssprache aufgenommen worden: Die Wendung „das ist ein“ bedeutet, dass eine Sache leicht wird. Dementsprechend ahnt man besondere Schwierigkeiten, wenn man sagt „das wird kein“.
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